Werbehinweis: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Department of Tourism der Philippinen entstanden

In Südostasien sind die Philippinen schon längst ein beliebtes Reiseland. Trotzdem ist das Inselreich noch nicht so stark besucht, dass Touristen in Massen kommen. Das Land mit seinen 7641 Inseln ist absolut facettenreich und bietet für jeden Urlauber etwas, der gerne eines der exotischen Länder Asiens besuchen möchte.

Unsere 10 Gründe, warum die Philippinen dein nächstes Urlaubsziel sein sollten

Warum die Philippinen eine Reise wert sind? Die Antwort darauf ist vielfältig: Weiße Strände, traumhaftes Wasser, beeindruckende Landschaften, eine interessante Flora und Fauna. Besonders die Begegnungen mit den Menschen haben uns beeindruckt und sind in Erinnerung geblieben – egal ob in der Hauptstadt Manila oder am abgelegenen Traumstrand auf Palawan.

Der Leitspruch des Landes: It’s more fun in the Philippines weiß definitiv nicht zu enttäuschen – auch wir hatten jede Menge Spaß und eine tolle Zeit.


1. Traumhafte, weiße Sandstrände

Wofür die Philippinen sehr bekannt sind und wovon wir auch sehr große Fans sind, das sind die Postkartenmotive mit weißen Stränden, die mit dem klaren, türkisen Wasser ergänzt werden. Eine der weißesten Strände, die wir jemals gesehen haben, war der White Beach auf Boracay, dessen Name absolut Programm ist. Viele andere Strände auf Boracay waren ebenfalls traumhaft!

Tobi am Puka Shell Beach auf Boracay während unserer Philippinen Reise
Tobi am Puka Shell Beach auf Boracay

Aber auch die Strände, die wir auf der Insel Palawan gesehen haben, sind nicht wirklich schlechter. Die schönsten haben wir auf unserer Island Hopping Tour erlebt und auch die sogenannte German Island bei Port Barton war ein Highlight. Das sind aber längst nicht alle: Auch Linapacan (noch sehr unbekannt und ein echter Geheimtipp), Coron, Kalanggaman Island, die Strände auf Siquijor sind alle einen Besuch wert.

Die Aufzählung könnte noch ewig weitergehen, aber du verstehst sicher, warum dies unser erster Punkt der Gründe für eine Reise auf die Philippinen ist. Egal ob gut besuchte Mainstream-Strände oder echte Robinson Crusoe Paradiese – jeder Strandfan kommt definitiv auf seine Kosten!

2. Faszinierende Unterwasserwelt

Die Philippinen bestehen aus 7641 Inseln, das heißt es gibt auch jede Menge Wasser und attraktive Tauchgebiete. Die Unterwasserwelt hat wirklich einiges zu bieten. Walhaie in Oslob, Fuchshaie in Malapascua, das Schiffswrack bei Palawan und Coron oder auch ein traumhaftes Riff bei Apo Island.

Walhaie vor Oslob auf den Philippinen
Ein Walhai beim Tauchen

Um die bunte Unterwasserwelt zu entdecken, musst du nicht unbedingt tauchen gehen, auch wenn es auf den Philippinen beliebt ist. Du kannst genauso gut viele Bewohner der Wassers schon beim Schnorcheln beobachten. Zumindest dies sollte bei einer Reise auf die Philippinen nicht fehlen.

3. Noch kein Massentourismus

Abgesehen von der philippinischen Insel Boracay, wo auch bei unserem Aufenthalt viel los war, ist das Land noch nicht vom Massentourismus eingenommen worden. So viele Besucher wie z.B. ein Thailand haben die Philippinen lange nicht. Selbst bekannte und beliebte Orte wie El Nido auf Palawan, Bohol oder die Insel Cebu sind nie komplett überfüllt – zumindest nicht in der Nebensaison.

Auch wenn die Touristenzahlen vor der Pandemie auf den Philippinen zugenommen haben, findest du noch viele authentische Orte, die weit weg von überrannt sind. Ein gutes Beispiel wäre z.B. Port Barton. Auf unsere Reise waren wir von dem kleinen, ruhigen Fischerdorf überrascht und es hat sich als eines der Highlights erwiesen. Die Anreise war damals ein großes Abenteuer, aber trotzdem machbar und die Mühe Wert. Solche Orte findest du noch oft auf den Philippinen.

Aussicht vom Ozean auf den Strand von Port Barton in Palawan
Aussicht auf Port Barton, Palawan

4. Sprachbarriere nicht vorhanden

Während man in Südostasien natürlich an vielen Orten und in den meisten Ländern gut mit Englisch zurechtkommt, stechen die Philippinen sehr hervor. Hier spricht fast jeder sehr gutes Englisch, ist gut zu verstehen und somit herrschen (zumindest, wenn du selbst Englisch kannst) keine Sprachbarrieren.

In anderen Ländern wie Myanmar oder Laos zum Beispiel musst du oft deine Hände und Füße zur Hilfe nehmen. Natürlich sagt man das nur so, aber die Kommunikation kann schon schwerer sein. Selbst in dem gut besuchten Thailand wird zwar an vielen Orten Englisch gesprochen, aber längst nicht so gut wie auf den Philippinen. Das ist unserer Meinung nach ein absoluter Pluspunkt und macht das Reisen sehr angenehm und problemlos.

5. Günstiges Reiseland

Es mag sein, dass die Philippinen nicht das allergünstigste Reiseland sind – es kommt darauf an, welchen Vergleich du herbeiziehst. Im Gegensatz zu Europa ist es natürlich sehr günstig, im Gegensatz zu Thailand etwas günstiger, im Gegensatz zu Indonesien vielleicht auf der gleichen Stufe oder teils ein klein wenig teurer. Dies ist immer stark vom jeweiligen Ort abhängig.

Nichtsdestotrotz ist es allgemein günstig auf den Philippinen zu reisen. Unterkünfte, Transport im Land (egal ob Inlandsflüge, Busse oder Fähren) sind allesamt sehr erschwinglich zu finden. Auch Touren oder das Essen kosten in den meisten Gebieten kein Vermögen. Fun Fact: Wir haben sogar mal auf Boracay einen Friseur genutzt, der sage und schreibe 50 Pesos gekostet hat – das ist weniger als 1 Euro! In touristischen Orten wie auf Boracay oder El Nido kann es mittlerweile schon mal zu höheren Preisen kommen. Gerade in den letzten Jahren hat sich einiges geändert, aber insgesamt kannst du mit wenig Budget reisen.

6. Interessante Tierwelt

Neben der Unterwasserwelt mit Fuchshaien, Walhaien, Delfinen und anderen Fischen, gibt es noch ein paar andere exotische Tiere auf den Philippinen zu sehen. Dazu zählen Artgenossen wie Schlangen und andere Reptilien, aber auch Geckos, der philippinische Adler und die absolut süßen und beliebten Tarsiere.

Einer der Tarsiere auf Bohol in den Philippinen
Ein Tarsier auf Bohol

Bohol hat einiges zu bieten, aber auch speziell wegen der dort lebenden Tarsiere besuchen viele Leute die Insel. Die kleinen Geschöpfe, auch Koboldmakis genannt, haben dichtes Fell und große Augen. Tarsiere (nicht größer als eine Handfläche) halten sich meistens in Bäumen auf und sind nachtaktiv. Du darfst sie dir zwar gerne angucken, solltest aber Rücksicht nehmen und sie nicht stören.

7. Abwechslungsreiche Landschaften

Die Philippinen werden oft als erstes immer mit weißen Sandstränden in Verbindung gebracht, aber es gibt viel mehr als das zu sehen. Wir denken da an die Lagunen und Kalksteinfelsen in Palawan, die Chocolate Hills in Bohol oder die Reisterrassen in Banaue.

Wenn du einige der zahlreichen Inseln besuchst, wirst du viele weitere Landschaften und eine faszinierende Natur entdecken. Da wären z.B. noch der Mayon Vulkan in Legazpi oder auch diverse Wasserfälle und Tropfsteinhöhlen. Naturfans kommen auf den Philippinen definitiv auf ihre Kosten.

8. Freundliche und höfliche Einwohner

Die Filipinos sind sehr gläubige, freundliche und höfliche Menschen. Das bemerkst du als erstes oft daran, dass sie dich mit Sir oder Madam ansprechen. Sie haben immer ein Lächeln auf den Lippen, helfen gerne weiter und sind einfach super Gastgeber.

Auf unserer Philippinen Reise haben wir uns auch immer sicher gefühlt, wurden im Gegensatz zu anderen Ländern gar nicht versucht übers Ohr gehauen zu werden und hatten insgesamt eine tolle Zeit. Es ist keine verlogene Freundlichkeit, sondern sie ist sehr ehrlich. Es gibt immer schwarze Schafe, das ist überall so, aber wir selbst können nur gutes über die Einheimischen sagen.

Tipp: Wenn du mal etwas tiefer in das Leben der Filipinos eintauchen möchtest, eigenen sich dafür Projekte des Community Tourismus. Das heißt, du lernst Menschen kennen, die in Gemeinschaften zusammen leben, dir gerne ihre Kultur näher bringen wollen und teilweise etwas abseits der Touristenpfade zu finden sind. Meist geht es dabei auch um Eco-Tourismus. Das ist nachhaltiger Tourismus, der ohne große Massen auskommt, die vorhandene Natur schützt und mit ihr im Einklang lebt. Eine wunderbare Art, um Land und Leute kennenzulernen.

9. Historische Stätten

Auch wenn die meisten bei den Philippinen zuerst an weiße Strände, türkises Wasser und höchstens noch Reisterrassen denken, gibt es viele historische Stätten im Land zu entdecken. Dazu gehören zum Beispiel alte spanische Festungen wie die Fuerza de Capul, die Fuerza Punta Cruz und mehr.

Das historische Intramuros in Manila während unserer Philippinen Reise
Das historische Intramuros in Manila

Nicht zu vergessen sind aber auch die Altstadt von Taal (Batangas) oder das Zentrum von Manila mit Intramuros. Letzteres war der Sitz der spanischen Kolonialverwaltung, eingegrenzt in Stadtmauern und ist heute noch sehr gut erhalten. Bei einem Aufenthalt in Manila solltest du das auf jeden Fall nicht verpassen.

10. Das etwas andere Südostasien

Viele Länder Südostasiens (vor allem in Indochina) ähneln sich in der Kultur: Tempel, Mönche beim täglichen Almosengang, Buddha-Statuen und Schreine. Zwar gibt es mit den Ländern Indonesien, Malaysia und Brunei einen extremen Kontrast dazu, die Philippinen sind aber noch ganz anders. In keinem anderen Land in Asien findest du so viele Kirchen und christliche Statuen vor. Falls du also mal einen ganz anderen kulturellen Eindruck auf deiner Südostasien-Rundreise bekommen möchtest, sind die Philippinen genau richtig.

Filipino-Weihnachtssänger bei einem Friseur-Besuch während unserer Philippinen Reise
Weihnachtssänger bei einem Friseur-Besuch

Unser letzter Besuch der Philippinen war zur Weihnachtszeit. Überall war es feierlich dekoriert, singende Kinder liefen auf den Straßen herum. Wer Weihnachten liebt und im Winterurlaub trotzdem nicht auf das warme Wetter verzichten möchte, ist im christlich geprägten Inselparadies genau richtig. Auch Ostern wird ausgiebig gefeiert. Wir fanden es sehr schön und es war eine willkommene Abwechslung zu den buddhistisch und islamisch geprägten Ländern Asiens.

Fun Fact: Die Philippinen feiern “das längste Weihnachten der Welt”. Die Vorbereitungen beginnen bereits im September und es wird schon sehr früh dekoriert – teilweise zwar sogar kitschig, dafür aber mit viel Liebe. Auch wir konnten die vielen bunten Weihnachtsdekos sowohl in Manila als auch auf den kleinen Inseln bestaunen.

Wie gefallen dir die Philippinen? Warst du schon dort und was ist ein Grund, um für dich dorthin zu reisen? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

Fotos: Foto 2 (Taucher mit Walhai): Adam Leaders/shutterstock.com – Foto 4 (Tarsier): R.M. Nunes/shutterstock.com