Die japanische Hauptstadt Tokio ist für viele Reisende eine Traumdestination. Die Metropole ist der Inbegriff einer modernen Großstadt und deshalb zieht Tokio unzählige Besucher jedes Jahr in den Bann. Tokio gehört mit über 38 Millionen Einwohnern auch zur größten Metropolregion der Welt und auch wenn Tokio teilweise sehr voll mit Menschen ist, wirkt die Stadt trotzdem relativ übersichtlich.

Tokio – die Hauptstadt Japans auf den ersten Blick

Aussicht von Roppongi Hills auf den Tokyo Tower
Aussicht von Roppongi Hills auf den Tokyo Tower

Auch auf unserer Bucket-Liste stand Tokio schon lange. Der Tokyo Skytree oder die Shibuya Kreuzung sind weltweit bekannt. Aber da Tokio so viel mehr zu bieten hat, war es endlich an der Zeit für uns die Stadt einmal selbst zu erkunden.


Anreise nach Tokio

ANA Flugzeug auf dem Tokio Narita Airport

Übernachtung in Tokio – unser Hoteltipp

Das moderne Zimmer des ICI Hotel Akasaka in Tokio

Tokio: Touren und Tickets


Erste Eindrücke von Tokio

Nach einem guten Flug über ca. 7 Stunden von Kuala Lumpur, landeten wir pünktlich in Tokio. Nachdem wir nach einer kurzen Wartezeit für einen Parkplatz aus dem Flugzeug herauskamen, begrüßte uns Super Mario als Erstes. Endlich sind wir in Japan!

Mario begrüßt Gäste mit Welcome to Japan in Tokio
Mario begrüßt uns in Tokio

Leider begann hier nun der schrecklichste Teil unserer Japan-Reise, denn als wir die Menschenmassen an der Immigration gesehen haben, wären wir am liebsten direkt umgedreht. Tausende von Menschen standen in unendlichen Schlangen an und es dauerte ca. 1,5 Stunden, bevor wir endlich dran waren. Damit nicht genug, gab es die nächste Warteschlange nach der Gepäckabholung beim Zoll.

Doch auch nachdem wir dort fertig waren, wurde es leider nicht besser. Der Narita Flughafen war voll von Menschen, die überall anstanden und es dauerte nicht lange, da sickerten die ersten Informationen zu uns durch. Am Morgen unserer Ankunft traf der Taifun Faxai auf Tokio und alle Bus- und Bahnverbindungen zum Flughafen waren eingestellt. In den Nachrichten stand sogar, dass 10.000 Passagiere am Narita Flughafen gestrandet sind. Jetzt war uns auch klar, warum es so lange an der Immigration gedauert hat.

Lange Schlangen auf dem Tokio Narita Airport
Lange Schlangen auf dem Tokio Narita Airport nach dem Taifun

Geld abheben, SIM-Karten kaufen und mal schauen, wie wir schnellstmöglich vom Flughafen wegkommen, stand auf dem Plan. Die freundliche Dame an der Information meinte, dass mit Glück die Züge wieder ab 18.00 Uhr fahren. Also machten wir uns auf den Weg zu den Zügen. Um 20.00 Uhr wurden wir dort wieder weggeschickt, weil die Eingänge überlastet waren. Außerdem fahren die Züge über Nacht nicht.

Dann probierten wir also unser Glück an der Warteschlange für die Taxis. Sage und schreibe 5 weitere Stunden dauerte es, bis wir endlich ein Taxi gefunden haben. Und das nur mit Glück auf der anderen Straßenseite, ansonsten hätten wir noch deutlich länger warten müssen. Kostenpunkt: unglaubliche 30.000 Yen, die wir uns mit einer in Tokio lebenden Englischlehrerin teilten. 15.00 Uhr Ankunft in Tokio, 2.00 Uhr Ankunft im Hotel. Der erste Tag war komplett dahin!

Marcel und die Aussicht vom Mori Tower, Roppongi Hills in Tokio
Marcel und die Aussicht vom Mori Tower

Der nächste Tag zeigte sich versöhnlich und Tokio begrüßte uns im Stadtteil Akasaka mit jeder Menge Sonnenschein und Sommertemperaturen im September. Wir zogen also los, die Gegend um Roppongi Hills zu erkunden und besuchten den Mori Tower mit einer ersten fantastischen Aussicht über die Stadt.

Die verrückte Takeshita Dori Straße in Tokio
Die verrückte Takeshita Dori

Danach ging es in Richtung Shibuya mit einem kleinen Zwischenstopp in Harajuku bei der Takeshita Dori. Eine 350 Meter lange Fußgängerzone mit diversen Shops, Restaurants und Boutiquen. So bekamen wir einen ersten Eindruck vom verrückten Japan, einigen Menschen in Manga-Outfit und Shops mit extravaganter, auffälliger Kleidung. Definitiv interessant, aber auch touristisch.

Eine Station mit der Bahn entfernt, fanden wir uns dann an der Shibuya Crossing wieder. Die Kreuzung mit unzähligen Zebrastreifen kreuz und quer sowie Menschenmassen, die diese alle paar Minuten überqueren. Ein Spektakel, das wir sonst nur von Bildern oder Videos kannten.

Menschen auf der berühmten Shibuya Kreuzung in Tokio
Shibuya Crossing bei Sonnenuntergang

Zum Abschluss des ersten Tages hieß es dann japanische Ramen-Nudelsuppe probieren. Wir fanden einen kleinen Shop, wo sie frisch vor dir zubereitet wird, nachdem du dir ein Ticket am Automaten gezogen hast. Sehr modern und für uns wirklich faszinierend, das mit den Automaten. Absolut lecker war sie auch noch und sollte somit nicht unsere einzige Ramen in Japan bleiben.

Tobi mit Ramen-Nudelsuppe in Tokio
Tobi mit der ersten japanischen Ramen-Nudelsuppe

Tipp: Wenn du in Tokio viel mit der Metro fährst oder auch in anderen Städten wie Kyoto oder Osaka, dann empfehlen wir dir eine Pasmo oder Suica Karte an einer der Metro-Stationen zu kaufen. Diese kannst du immer wieder aufladen und in Bahnen und Bussen nutzen, teilweise sogar in Geschäften bezahlen. Wir hatten unsere gleich vom ersten Tag an und stets mit Freude genutzt.

Fazit zu Tokio

Auch wenn unsere Anreise durch den Taifun unglaublich schrecklich war und wir wirklich Pech hatten, machte Tokio am nächsten Tag einen tollen und überwältigenden Eindruck. Japan ist komplett anders! Modern, voller Menschen, leckerem Essen, leisem Verkehr (viele der Autos sind kaum zu hören) und sehr freundlichen Menschen. Sobald wir am Hotel ankamen, haben wir uns in Tokio wohlgefühlt und so sollte es bleiben.

Hast du Tokio schon besucht? Wie war dein erster Eindruck der riesigen Metropole? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

Das könnte dir auch gefallen

Tobi

Hi, ich bin Tobi, Freelancer im Bereich Übersetzungen und Texten, aber vor allem leidenschaftlicher Reiseblogger. Am liebsten bin ich in Südostasien unterwegs und arbeite von den verschiedensten Orten online. Wenn du wissen willst, was ich gerade mache oder wo ich bin, dann folge mir am besten auf Twitter, Instagram oder schaue bei Facebook vorbei.