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Vietnam ist anders. Das wäre die erste Aussage, die ich nach ein paar Tagen Vietnam als treffend bezeichnen würde.

Der Flug von Bangkok nach Ho Chi Minh City, was die Vietnamesen aber immer noch oft nur Saigon nennen, dauerte gerade mal eine Stunde und ein paar Minuten.

Die Immigration geht mit dem deutschen Reisepass auch ohne Probleme und so bekamen wir einen Stempel für 15 Tage in unseren Pass. Der Flughafen war sehr geordnet und relativ leer, was ich definitiv nicht erwartet habe. Nach der ersten Abhebung am Geldautomaten, die uns gleich zu Millionären machte – zumindest in Vietnamesischen Dong – ging es zu einem der vielen Taxistände.

Die angebotenen Fahrten in den District 1, wo unser Hotel lag, waren mit 220.000 VDN ziemlich hoch. Jedoch hatten wir keine Lust lange zu suchen. Außerdem hatten wir uns mal wieder nicht informiert, so dass wir letztendlich eine dieser Privattaxen nahmen, statt weiter draußen ein Taxi mit Meter zu suchen.

Erfreulicherweise konnten wir an so einem Taxistand aber auch gleich eine SIM-Karte kaufen. Der Preis mit 290.000 VDN (also etwas über 10 €) mit 1,5 GB Datenvolumen war auch ganz in Ordnung.

Taxifahrt zum Hotel

Laut Google Maps lag unser Hotel knapp 7 Kilometer vom Flughafen in Ho Chi Minh City entfernt. Eine kurze Fahrt also – dachten wir uns. Wir wussten noch nicht wie falsch wir damit liegen würden. Aus 7 Kilometern Fahrt wurde etwas mehr als 1 Stunde, denn der Verkehr in Ho Chi Minh City ist einfach chaotisch. Das Wort ist wahrscheinlich noch zu harmlos dafür, denn es sieht auf den ersten Blick so aus, als ob es gar keine Regeln gäbe.

Der verrückte Verkehr in Ho Chi Minh City, Saigon, Vietnam

Der Verkehr ist auf jeden Fall der bisher krasseste in Südostasien! So viele Rollerfahrer haben wir noch nirgendwo gesehen! Selbst die Parkplätze für Motorroller sind teilweise so überfüllt, dass sich davor eine riesige Schlange mit Leuten bildet, die auf einen Platz warten. Parken in zweiter und dritter Reihe ist auch keine Seltenheit. Wie die dort alle wieder rauskommen ist mir ein Rätsel…

Parkplatz mit unzähligen Rollern am September 23 Park in Ho Chi Minh City

Ho Chi Minh City

Ansonsten ist Ho Chi Minh City eine wirklich quirlige, lebendige, laute, heiße und chaotische Stadt, die aber mit ihrem Charme zu überzeugen weiß. In der Stadt findest du zum Beispiel sehr viele Märkte wie den Ben Thanh Market oder den Binh Tay Market, die unbedingt einen Besuch wert sind.

Blick auf den Benh Thanh Market in Ho Chi Minh City, Vietnam
Ben Thanh Market
Straße am Binh Tay Market, Ho Chi Minh City, Vietnam
Straße am Binh Tay Market

Wir verbrachten 3 Tage damit Saigon größtenteils zu Fuß zu erkunden, einiges an vietnamesischem Essen auszuprobieren und mussten uns teilweise mit Händen und Füßen verständigen.

Zu unserer Verwunderung sprechen viele Vietnamesen, zumindest außerhalb der Touristenzentren, selbst in Saigon, wenig Englisch. Aber es klappt auch so. 😉

Statue von Ho Chi Minh und das Rathaus der Stadt, Saigon, Vietnam
Statue von Ho Chi Minh und das Rathaus der Stadt
Pho Bo, vietnamesische Nudelsuppe mit Rind
Die vietnamesische Nudelsuppe Pho mit Rindfleisch (Bo)
Tobi vor der Notre Dame Kathedrale in Ho Chi Minh City
Tobi vor der Notre Dame Kathedrale

Saigon Skydeck im Bitexco Financial Tower

Da wir beide absolute Fans von Skylines sind, mussten wir auch das Saigon Skydeck im Bitexco Financial Tower besuchen. Der Eintritt beträgt zwar satte 200.000 VDN und es gibt keine offene Aussichtsplattform, aber trotzdem lohnt es sich. Eines unserer Highlights von Ho Chi Minh City!

Aussicht vom Saigon Skydeck auf die Stadt, Ho Chi Minh City

Aussicht bei Nacht vom Saigon Skydeck, Ho Chi Minh City

Erstes Fazit

Trotz des Chaos in Ho Chi Minh City und der unglaublichen Hitze beim Erkunden der Stadt hatten wir einen super Start in Vietnam. Es ist definitiv etwas anderes als Thailand, Indonesien oder die Philippinen.

Ein neues Land, eine neue Kultur und eine neue Inselwelt wartet darauf entdeckt zu werden und wir freuen uns darauf!

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Tobi

Hi, ich bin Tobi, Freelancer im Bereich Übersetzungen und Texten, aber vor allem leidenschaftlicher Reiseblogger. Am liebsten bin ich in Südostasien unterwegs und arbeite von den verschiedensten Orten online. Wenn du wissen willst, was ich gerade mache oder wo ich bin, dann folge mir am besten auf Twitter, Instagram oder schaue bei Facebook vorbei.

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