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Ein früher Morgen in Thailand. Am Abend zuvor hatten wir einen Ausflug zum Ang Thong Marine Nationalpark gebucht, welcher zwischen Koh Samui und dem Festland im Golf von Thailand liegt. 42 größtenteils unbewohnte Inseln auf einer Fläche von 102 km². Der Ausflug inklusive Mittagessen kostet uns ca. 2000 Baht, was umgerechnet ca. 50 Euro sind. Schon relativ teuer für thailändische Verhältnisse, aber man möchte ja auch was sehen, wenn mal schon mal da ist.

Speedboote am Petcharat Marina Pier inkl. Blick auf den Big Buddha
Speedboote am Petcharat Marina Pier inkl. Blick auf den Big Buddha

Gegen 9 Uhr wurden wir von einem Kleinbus vor unserem Hotel am Chaweng Beach abgeholt. 20 Minuten später kamen wir dann an der Nordküste in Bo Phut an. Dort angekommen mussten wir uns anmelden und noch mal 200 Baht als Eintritt in den Nationalpark bezahlen. Vor Ort konnten wir noch eine Kleinigkeit frühstücken, einen Kaffee oder Tee trinken und die Aussicht am frühen Morgen genießen, bevor es los ging.

Nach eine kurzen Wartezeit ging es dann endlich in die Speedboote. Ungefähr eine Stunde Fahrt lag nun vor uns. Zum Glück war das Wasser an diesem Vormittag sehr ruhig, sodass es keinen zu großen Wellengang gab. Wer weiß, hätte ja sonst für einige nicht so gut ausgehen können. Nach den 60 Minuten machten wir im Norden des Nationalparks einen Halt, um Schnorcheln zu gehen. War ich vorher auch noch nie, aber man probiert ja alles aus. Das Wasser war zwar nicht übermäßig fischreich aber trotzdem war es klasse.

Nordküste von Koh Samui
Nordküste von Samui
Felsen im Ang Thong Marine Nationalpark
Auf geht’s zum Schnorcheln
Tobi beim Schnorcheln
Tobi beim Schnorcheln
Tobi beim Schnorcheln
Nur einen Fisch gesehen???

Dann ging es mit dem Speedboot weiter durch den Nationalpark. Vorbei an „Monkey Island“ – ein Felsen, der aussieht wie ein Affengesicht, kamen wir auf Koh Mae Koh an (heißt übersetzt übrigens “Mutterinsel“). Auf dieser Insel gibt es eine „blaue“ Lagune, in Thailand auch „Talay Nai“ genannt. Die Aussicht vom Strand war schon der Wahnsinn. Aber um die Lagune zu sehen, mussten wir gefühlte tausend Stufen zum 240 Meter hohen Aussichtspunkt überwinden. Bei dem heißen Wetter aber eine ganz schön schweißtreibende Angelegenheit und trotzdem macht es jeder. Oben angekommen erstrecken sich zahlreiche Inseln des Nationalparks vor unseren Augen. Schon geil.

Monkey Island
Monkey Island
Blaue Lagune
Blaue Lagune
Blaue Lagune
Blaue Lagune
Blaue Lagune
Blaue Lagune
Blick auf den Ang Thong Marine Nationalpark von der Aussichtsplattform
Blick auf den Nationalpark von der Aussichtsplattform
Strand auf Koh Mae Koh
Strand auf Koh Mae Koh
Strand auf Koh Mae Koh
Strand auf Koh Mae Koh
"Fake" James Bond Island
„Fake“ James Bond Island (die „richtige“ liegt bei Phuket)

Nach ca. einer Stunde Aufenthalt ging es weiter nach Koh Phaluai, wo es in einem kleinen Fischerdorf Mittagessen gab. Ein sehr leckeres Buffet war hier aufgebaut mit Reis, Hühnchen, Melonen und noch vielen weiteren Leckereien. Die thailändische Küche ist nun mal unglaublich gut! Um das Essen zu verdauen, konnten wir einen kleinen Spaziergang durch das Dorf machen. Das kleine Fischerdorf lag inmitten wunderschöner Landschaft, aber viel los war hier definitiv nicht. Zurück am Ausgangspunkt entdeckten wir noch einen kleinen Babyaffen. Sehr süß und zutraulich – ich hätte ihn am liebsten mit nach Hause genommen, Marcel scheinbar auch!

Fischerdorf auf Koh Phaluai
Fischerdorf auf Koh Phaluai
Fischerdorf auf Koh Phaluai
Fischerdorf auf Koh Phaluai
Marcel und der Babyaffe
Marcel und der Babyaffe
Anlegestelle im Fischerdorf
Anlegestelle im Fischerdorf

Weiter ging es wieder mit dem Boot. Nach einer kurzen Fahrt kamen wir an einem sehr ruhigen Strand an und hatten noch eine Stunde Zeit zum Baden und Chillen. Vor uns Meer und Inseln, hinter uns nur Dschungel. Einfach unglaublich! Ich kam mir vor, wie auf einer einsamen Insel. Fast wie im Fernsehen bei „Lost“ oder „The Beach“ (welcher übrigens zwar in Thailand gedreht wurde, aber auf einer ganz anderen Ecke, und zwar am Maya Bay auf Koh Phi Phi). Also: Fotos machen, sich am Strand hinlegen und genießen…

Koh Phaluai
Lost?!
Strand auf Koh Phaluai
Strand auf Koh Phaluai
Strand auf Koh Phaluai
Am Strand chillen und den Ausblick genießen
Bootsfahrer mit Vokuhila
Frisur like a boss!

Tja, auch ein schöner Tag muss leider ein Ende nehmen und so fuhren wir ca. 1 ½ Stunden zurück nach Koh Samui. Das Speedboot schaukelte einen beim Durchbrechen der Wellen in den Schlaf, aber scheinbar ging dies nicht nur uns so. Auch dem Kapitän (mit dem coolsten Vokuhila Thailands!!!) fielen die Augen zwischendurch mal zu. Scheint wohl normal in Thailand zu sein, dass auch der Fahrer schlafen kann, ein ähnliches Erlebnis hatten wir jedenfalls in Bangkok auch schon. Nichtsdestotrotz kamen wir wieder heil auf Samui an und wurden mit dem Bus zurück zum Hotel gebracht. Super Ausflug. Ist jedem zu empfehlen, wenn er mal dort sein sollte!


Ang Thong Nationalpark: Touren und Tickets

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Tobi

Hi, ich bin Tobi, Freelancer im Bereich Übersetzungen und Texten, aber vor allem leidenschaftlicher Reiseblogger. Am liebsten bin ich in Südostasien unterwegs und arbeite von den verschiedensten Orten online. Wenn du wissen willst, was ich gerade mache oder wo ich bin, dann folge mir am besten auf Twitter, Instagram oder schaue bei Facebook vorbei.

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