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Ein paar Tage waren wir auf der „Elefanteninsel“ Koh Chang und möchten dir mit diesem Reisebericht unsere ersten Eindrücke sowie die Anreise auf die Insel beschreiben.

Koh Chang Anreise – Tipps für einen ersten Aufenthalt auf Thailands drittgrößter Insel

Die Insel im Osten von Thailand ist komplett anders als wir erwartet haben, jedoch nicht im negativen Sinne. Die drittgrößte Insel Thailands hat sich entgegen der Erwartungen sehr viel langsamer und ruhiger entwickelt, als vergleichbar große Insel wie Koh Samui oder Phuket.


Übernachtung auf Koh Chang – unser Hoteltipp

Koh Chang: Touren und Tickets


Anreise nach Koh Chang

Die Anreise nach Koh Chang ist trotz der ansonsten guten Infrastruktur in Thailand nicht ganz so einfach wie erwartet. Vor allem hat sie länger gedauert, als wir dachten.

Aus Bangkok fahren diverse Busse und Minivans nach Trat, zum Laem Ngop oder Ao Thammachat Pier auf dem Festland von Thailand. Die Busse starten entweder vom Mo Chit oder Ekkamai Bus Terminal, die Minivans auch zusätzlich noch vom Victory Monument. Tickets und Abfahrtzeiten gibt es bei unserem Partner 12go.asia.

Die Fahrzeit beträgt knapp 5 Stunden und manchmal wirst du auch von einem Minivan in den nächsten geladen, wobei immer noch etwas mehr Zeit drauf geht. Wir haben von Bangkok Mo Chit zum Ao Thammachat Pier 300 Baht bezahlt, exklusive dem Ticket für die Fähre. Dieses haben wir am Pier für 80 Baht gekauft und sind dann für ca. 30 Minuten mit der Fähre nach Koh Chang gefahren.

Der Fähranleger auf Koh Chang
Der Fähranleger auf Koh Chang

Dort angekommen, warten schon einige Sammeltaxis am Pier. Jedoch nicht die große Masse, da hier nicht so viele neue Besucher eintreffen. Da haben wir uns schon das erste Mal gewundert. Der Preis für das Sammeltaxi beträgt 60-80 Baht pro Person, je nachdem wie weit deine Unterkunft vom Pier entfernt liegt.

Dann geht die wilde Fahrt über die teils sehr hohen Berge von Koh Chang los, bis die Gäste dann am White Sand Beach, am Klong Prao Beach etc. rausgelassen werden.

Unser Tipp: Plane für die Anreise etwas mehr Zeit ein, so dass du nicht in Zeitdruck kommst. Wenn du es noch etwas gemütlicher haben möchtest, dann kannst du auch von Bangkok nach Trat mit z.B. Bangkok Airways fliegen. Tickets und Preise findest du bei Skyscanner und Momondo.

Warum wird Koh Chang auch „Elefanteninsel“ genannt?

Der Name kommt nicht von den hier lebenden Elefanten, die du auch mal, wie auf dem Bild, am Strand treffen kannst. Wenn du dir Koh Chang einmal auf einer Karte (z.B. Google Maps) anschaust und ein bisschen Fantasie besitzt, dann kannst du sehen, dass die Insel von oben aussieht wie das Gesicht eines Elefanten. Sogar der Rüssel auf der rechten Seite ist sehr gut zu erkennen.

Elefanten am Kai Bae Strand auf Koh Chang
Elefanten am Kai Bae Strand

Die ersten Eindrücke der Insel

Wie im ersten Absatz erwähnt, waren wir ein wenig überrascht von Koh Chang. Schon die Fähre war nicht so voll und es gab keine Massenaufgebote an Taxis bei der Ankunft. Grob gesagt ist die Insel bisher vom Massentourismus verschont geblieben und das obwohl gerade Hochsaison in Thailand ist. Das mag hier an der schwereren Anreise liegen oder einfach weil Koh Chang doch ein wenig unbekannt ist. Wenn du die Insel besuchen willst, dann am besten bald, solange sie noch ruhig und gemütlich ist.

Aussicht auf den White Sand Beach, Koh Chang
Die Aussicht auf den White Sand Beach

Gebaut wird hier zwar schon fleißig, aber noch gibt es keinen Burger King, keinen McDonald’s oder Ähnliches. Nur einen größeren Tesco Lotus, der aber auch nicht mehr als ein großer Supermarkt ist. Die riesigen Hotelketten und Resorts sind, bis auf ein paar Ausnahmen, noch nicht eingetroffen und du kannst hier sogar noch die einsamen Backpacker-Hütten am Strand finden. Wir finden die Insel ist so ähnlich wie Koh Lanta, nur um einiges größer. Wir hätten nicht gedacht, dass die drittgrößte Insel Thailands noch so ruhig ist.

Rasta View Bar mit Aussicht auf Bang Bao Village, Koh Chang
Tobi in der Rasta View Bar

Wir wohnen hier in einem kleinen Bungalow, haben einen Motorroller gemietet, der uns überall hinbringt und genießen die ruhige Zeit etwas nach dem Aufenthalt auf Phuket, wo immer das Leben tobt.

Doch auch abends wird dir hier nicht langweilig. Am White Sand Beach gibt es jede Menge Beachbars mit netter Musik, leckerem Essen und Cocktails. Am Backpacker-Strand Lonely Beach findest du auch mal eine schöne Strandparty. Wenn du nicht jeden Abend ruhig gestalten willst, dann gelingt es dir auch auf Koh Chang etwas zu unternehmen.

Bungalow im Rose Garden auf Koh Chang
Bungalow im Rose Garden

Auch tagsüber wird es so schnell nicht langweilig und du kannst hier einiges auf eigene Faust erkunden. Es gibt einsame Strände, Märkte, Wasserfälle, kleine und ruhige Fischerdörfer im Südosten der Insel, Durian-Früchte, die an den Bäumen wachsen und schöne, alte Tankstellen im Vintage-Stil. Hier kannst du einfach auf Erkundungstour gehen und findest garantiert etwas, das dir gefällt! Wir fühlen uns auf dieser Insel ein bisschen wie in Thailand vor 15 Jahren – zumindest stellen wir es uns so vor.

Der Lonely Beach auf Koh Chang
Der Lonely Beach auf Koh Chang
Baan Salak Phet - Fischerdorf im südöstlichen Koh Chang
Baan Salak Phet – Fischerdorf im südöstlichen Koh Chang
Durian-Frucht am Baum auf Koh Chang
Durian-Früchte wachsen hier an den Bäumen
Vintage Shell Tankstelle auf Koh Chang
Vintage Shell Tankstelle auf Koh Chang

Unweit von Koh Chang liegen auch noch viele weitere Inseln im Meer, zu denen du Tagesausflüge machen kannst. Eine Weiterreise nach z.B. Koh Kood oder Koh Mak kannst du mit dem Boot von Koh Chang auch sehr einfach machen. Die Inseln sollen noch ruhiger sein, auch perfekt für die Flitterwochen.

Warst du schon einmal auf Koh Chang? Was waren deine Eindrücke der Insel? Lasse uns jetzt einen Kommentar hier und schreibe uns deine Meinung!

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Tobi

Hi, ich bin Tobi, Freelancer im Bereich Übersetzungen und Texten, aber vor allem leidenschaftlicher Reiseblogger. Am liebsten bin ich in Südostasien unterwegs und arbeite von den verschiedensten Orten online. Wenn du wissen willst, was ich gerade mache oder wo ich bin, dann folge mir am besten auf Twitter, Instagram oder schaue bei Facebook vorbei.