Während Tobi noch am anderen Ende der Welt ist, bin ich mittlerweile wieder in Deutschland angekommen. Australien und Neuseeland habe ich nämlich weggelassen, denn uns wurde oft gesagt, dass es dort sauteuer sei (was mir Tobi mittlerweile auch bestätigt hat). Stattdessen bin ich einfach länger in Südostasien geblieben – da lässt es sich leben ;). Insofern trifft bei mir der Begriff „Asienreise“ eher zu als „Weltreise“. Wie auch immer…

Ich hätte ja eigentlich gedacht, dass wenn ich wiederkomme, es hier einigermaßen sommerlich ist und dann das: 10°C und Regen in Hamburg gestern (im MAI)!!! Nach monatelangem Aufenthalt in tropischen Gebieten, wo 25°C schon als kalt gelten ist das so was wie der tiefste Winter!

Am 2. Januar fing die Weltreise an und wir flogen nach Hong Kong. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit ab dem Zeitpunkt verging! Wir haben vieles erlebt (Positives und Negatives) und viele Eindrücke gesammelt. Alles in allem war es Hammer und ich würde so eine Reise jedem empfehlen. Egal ob Backpacking, Sprachreise oder Work & Travel, egal ob Asien, Australien oder Amerika: im Endeffekt machen nämlich die Menschen, die man unterwegs kennenlernt vieles aus. Davon haben wir nämlich haufenweise nette getroffen und einige Freunde gefunden.

Das eingeplante Tagesbudget von 30 € wurde oft überschritten, aber irgendwann war mir das auch Latte! Wozu soll man sich unnötig einschränken?! Mal ordentlich Feiern/Essen gehen oder sich ab und zu auch ein besseres Hotel leisten muss auch mal sein :). Andererseits hat man auch gelernt, mit dem Nötigsten auszukommen und minimalistisch zu leben. Gerade nach so einer Reise wird einem bewusst, was man hier zu Hause eigentlich alles hat, was andere Menschen in ärmeren Regionen nicht haben oder nicht mal kennen.

Hier noch eine Auflistung meiner persönlichen 5 Lieblingsorte der Reise

Hong Kong

Von allen Metropolen, die wir besucht haben, war Hong Kong für mich die interessanteste. Eine unglaublich saubere und geordnete Stadt mit einer scheinbar perfekten Infrastruktur und netten Menschen. Nicht zu vergessen ist natürlich die atemberaubende Skyline mit den riesigen Wolkenkratzern!

Gili-Inseln & Lombok (Indonesien)

Mein persönliches Paradies! Lange habe ich danach gesucht und es hier gefunden. Traumhafte Strände, traumhaftes Wasser, coole Leute! Hier habe ich insgesamt 2 Wochen mit Tobi verbracht (ziemlich lange für die Gilis, aber wir brauchten auch mal eine kleine Auszeit von all dem Reisen ;)) und dann später noch mal eine weitere mit meiner Freundin, die ich dort kennengelernt habe. Durch sie konnte ich dann auf Lombok ein großes Stück vom wahren Indonesien, fernab vom Tourismus, erleben.

Chiang Mai (Thailand)

Im Vergleich zu Bangkok und zum südlichen Thailand mit allen seinen touristischen Inseln ist es hier noch relativ ruhig und entspannend. Chiang Mai und Umgebung hat eine Menge Kultur zu bieten und hat noch etwas vom „wahren Thailand“ bewahrt.

Koh Phi Phi (Thailand)

Auch wenn die Phi Phi Islands eine echte Touristenhochburg sind, lohnt sich ein Besuch trotzdem. Der Maya Bay war trotz all der Menschen einfach zu schön!

Koh Phangan/Koh Samui (Thailand)

Die Full Moon Party war zwar ganz nett, aber Koh Phangan auf eigene Faust mit Roller zu erkunden war eindeutig das Highlight. Samui (vor allem Chaweng) ist zwar extrem touristisch, aber hier haben wir unsere besten Partys gefeiert und viele coole Leute kennengelernt. Wir kannten Samui zwar bereits von unserem Thailand-Urlaub 2012, wollten aber noch mal hin. Da wir diesmal nur mit Locals unterwegs waren, konnten wir hier, im Gegensatz zum letzten Jahr, vieles sehen, erleben und probieren, was der „normale“ Touri sonst wahrscheinlich nicht kennt.