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Wenn du nach einigen Tagen in Singapurs City nicht mehr weißt, was du machen sollst und mal etwas anderes sehen willst, dem können wir einen Ausflug zum Singapur Zoo empfehlen.

Tagesausflug zum Singapur Zoo

Der etwa 28 Hektar große Zoo von Singapur ist sehr offen angelegt und beherbergt 315 verschiedene Arten von Tieren. Jährlich lockt der spektakuläre Singapur Zoo etwa 1,7 Millionen Besucher an. Was es vor Ort zu sehen gibt und was du ansonsten noch erleben kannst, erfährst du hier.


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Anfahrt zum Singapur Zoo

Um günstig zum Singapur Zoo zu fahren, nimmst du am besten die öffentlichen Verkehrsmittel. Mit dem Bus 138 kannst du direkt von der MRT-Haltestelle Ang Mo Kio zum Zoo (Busticket kostet etwa 2 S$) fahren. Er liegt etwas weiter außerhalb der Stadt und somit dauert die Fahrt ein wenig. Weitere Anfahrtsmöglichkeiten gibt es hier.

Der Eingangsbereich des Singapur Zoo

Geöffnet ist der Zoo von Singapur täglich von 8.30 bis 18.00 Uhr. Die Tickets für den Eintritt kosten 33,30 S$ für Erwachsene und 22,50 S$ für Kinder. Für einen kleinen Aufpreis kannst du auch den Eintritt inklusive Transfer buchen.

Wenn du spezielle Attraktionen wie die River Safari, Jurong Bird Park oder die Night Safari besuchen möchtest, dann kommt ein Aufpreis dazu. Dieser sinkt jedoch um gute 50 %, wenn du mehr als eine Attraktion besuchst. Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Webseite.

Der Singapur Zoo

Wie eingangs erwähnt streckt sich der Zoo von Singapur auf eine Fläche von 28 Hektar mit Tausenden von Tieren, die dort leben. Dazu zählen z.B. Affen, Tiger und Löwen, Krokodile, Bären, Kängurus, Elefanten, Giraffen, Schlangen oder Pandas. Insgesamt 315 verschiedene Tierarten findest du hier vor.

Die beliebten Pandas in Singapurs Zoo

Das Gehege der Orang Utans, Singapur Zoo

Die Tiere leben hier in natürlichen und gut gepflegten Gehegen und teilweise bist du als Besucher sehr nah an den majestätischen Kreaturen dran (keine Gitter etc. sondern höchstens Graben oder kleine Zäune – auch perfekt zum Fotografieren). Sie scheinen zumindest sehr artgerecht gehalten zu werden und sehen gesund aus. Außerdem gibt es diverse Tiershows und auch eine Nachtsafari, wo du viele Tiere sehen kannst, die Nachtaktiv sind.

Paviane im Gehege vom Singapur Zoo

Weiße Tiger im Zoo von Singapur

An dieser Stelle möchten wir dich auch gerne auf die „Save Tigers Now“ Kampagne aufmerksam machen. Also, egal wo du dich in Asien aufhältst, eines steht fest: Kaufe niemals irgendwelche Tigerprodukte. Auch Tiershows können wir nicht empfehlen, da dies nicht in der Natur des Tieres liegt und oftmals unter schlechten Bedingungen antrainiert wird. Das gilt natürlich allgemein und nicht direkt nur für den Singapur Zoo.

Elefanten im Zoo von Singapur

Seit über 40 Jahren besteht der Singapur Zoo übrigens schon und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Insgesamt findest du 11 Zonen im Zoo, die den natürlichen Gegebenheiten der Tiere angepasst sind. Dazu gehören die Zone Tortoise Shell-ter mit bedrohten Schildkröten-Arten, das Primate Kingdom mit vielen verschiedenen Affenarten oder Australasien mit Wallabys und Kängurus.

Marcel auf dem Weg zu den Kängurus, Singapur Zoo

Kängurus im Zoo von Singapur

Auch der Reptile Garden ist sehr beliebt, da du hier die vom aussterben bedrohten Komodo-Warane und andere Echsen sowie Schlangen sehen kannst.

Eine Echse im Zoo, Singapur

Tobi im Jeep im Singapur Zoo

Und dann kam der Regen

Leider konnten wir uns nicht alles ansehen, denn dann kam der Regen. Irgendwo haben wir mal gelesen, dass du in Singapur immer einen Regenschirm dabei haben solltest. Ende Februar, als wir dort waren, sollte der Regen eigentlich nicht mehr ganz so schlimm sein, denn in diesem Zeitraum ungefähr endet die Regenzeit. Genauso sonnig und schön wie der Tag anfing, kann er dann aber in wenigen Minuten umschlagen.

Nach ein paar Stunden Aufenthalt im Singapur Zoo, als wir gefühlt nur die Hälfte von den ganzen Tieren gesehen haben, fing es mit einigen leichten Regentropfen an. Doch hier bedeutet es: Laufe schnell dorthin, wo du etwas geschützt vor dem Regen bist. Innerhalb weniger Minuten hat es dann nämlich wie aus Eimern geschüttet. Nach kurzer Zeit war es dann jedoch wieder vorbei und wir dachten, das schlimmste wäre überwunden.

Als der Regen kam im Singapur Zoo

Dann ging es aber erst richtig los. Kurz nachdem wir aus dem Snake House im Reptile Garden kamen (welches ziemlich weit weg vom Eingang liegt) schafften wir es gerade noch eine Sitzbank mit einem kleinen Dach zu finden, bevor der Wolkenbruch seinen Höhepunkt erreichte.

Dort saßen wir fast 1 1/2 Stunden bei heftigstem Regen und Donner fest. Es blieb nichts anderes übrig als zu warten, denn es hörte einfach nicht auf. Weit und breit war kein Mensch zu sehen und der Zoo sollte in wenigen Minuten schließen. Schließlich kam ein Zoo-Mitarbeiter, gab uns einen Regenschirm und brachte uns zum nächsten Sammelpunkt für die Tram, welche die restlichen Besucher zurück zum Eingang bringen sollte. Ein super Service.

Info: Die Tram kannst du natürlich auch gegen einen Preisaufschlag von 5 S$ für Erwachsene und 3 S$ für Kinder nutzen, wenn du nicht alles zu Fuß im Singapur Zoo erkunden willst.

Fazit

Auch wenn wir am Ende Pech mit dem Wetter hatten, war es ein schöner Tag und ein Besuch können wir grundsätzlich empfehlen, speziell mit Kindern. Falls wir den Zoo eines Tages nochmal besuchen, dann würden wir auf jeden Fall eine Night Safari machen, weil du dort noch mal einen ganzen anderen Einblick ins Leben der nachtaktiven Tiere bekommst.

Warst du schon mal im Singapur Zoo? Wie hat es dir gefallen? Wie siehst du die Zustände der Tiere? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

Fotos: Foto 2 und Header (Panda): Volodymyr Goinyk/shutterstock.com – Foto 5 (weiße Tiger): bezikus/shutterstock.com

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Marcel

Moin, ich bin Marcel! Blogger, Autor, Web- & Grafikdesigner und digitaler Nomade. Ich reise am liebsten durch Südostasien und entdecke dort traumhafte Strände und leckeres Essen. Meine Homebase ist Koh Phangan, Thailand. Folge mir auf Facebook, Twitter oder Instagram.