Perhentian Islands – immer noch Malaysias Trauminseln?

Die Perhentian Islands gehören zu den beliebtesten Urlaubszielen in Malaysia. Die 2 Inseln mit den Namen Perhentian Besar („besar“ = groß) und Perhentian Kecil („kecil“ = klein) locken jährlich immer mehr Touristen an – egal ob Backpacker, Pauschaltouristen, Taucher oder Malaysier aus der Großstadt, die hier ihr Wochenende verbringen.

Die Meinungen über die Perhentian Islands sind jedoch sehr gespalten. Die einen schwärmen von den traumhaften Paradiesstränden, während die anderen sich über den Müll beklagen und die Inseln verfluchen. Was es damit also auf sich hat, wollte ich selbst herausfinden. Denn die traumhaften Fotos im Internet waren Motivation genug und an ein Müllparadies wollte ich nicht glauben.

Trauminseln oder Müllparadies? Meine Eindrücke von den Perhentian Islands

Marcel beim Turtle Beach auf Perhentian Besar

Also habe ich die Perhentian-Inseln vergangenen Juni erstmalig für 5 Tage besucht und schildere dir hier nun meine Eindrücke. Eines schon mal vorab: meine Erwartungen wurden doch mehr als übertroffen, zumindest auf einer der Inseln.


Anreise

Die Perhentian Islands kannst du am besten per Inlandsflug von Kuala Lumpur nach Kota Bharu erreichen (alternativ kannst du auch nach Kuala Terengganu fliegen). Diese sind relativ günstig und am besten suchst du die günstigsten Flüge bei Skyscanner oder Momondo und vergleichst sie dort. Es fliegen täglich mehrere Maschinen nach Kota Bharu und die Preise sind meistens sehr günstig.

Von Kota Bharu geht die Weiterreise dann nach Kuala Besut, wo die Speedboote zu den Perhentians abfahren. Bis Kuala Besut ist es etwa 1 Stunde und du hast 2 Möglichkeiten:

1. Du nimmst einfach ein Taxi vom Airport. Diese Variante ist die schnellste und komfortabelste, aber auch die teuerste. Du kannst jedoch viel Geld sparen, wenn du mit mehreren Leuten unterwegs bist, oder am Airport jemanden findest, mit dem du dir das Taxi teilen kannst. Ich habe das so mit Stephanie und Patrick von thebraidedgirl gemacht, da uns die Mitarbeiterin vom Taxistand zufällig zusammengebracht hat. Wir haben insgesamt 78 Ringgit bezahlt, also für jeden 39 (etwa 9 €), was durchaus in Ordnung ist.

2. Etwas günstiger ist es mit dem Minivan – das habe ich so auf dem Rückweg gemacht. Der Preis pro Person beträgt 25 Ringgit und die Fahrt dauert nicht sehr viel länger. Der Minivan-Transport war sehr gut organisiert und es gab keinerlei Probleme.

In Kuala Besut angekommen, findest du in der Nähe des Hafens einige Reisebüros, die Speedboot-Tickets verkaufen. Der Preis für das Speedboot beträgt 35 Ringgit pro Richtung. Du kannst ein Einzelticket oder auch gleich zusätzlich ein Ticket zurück kaufen für entsprechend 70 Ringgit. Zurück willst du ja höchstwahrscheinlich irgendwann auch und wann du es einlöst, ist egal.

Sobald genug Tickets verkauft wurden, geht die Fahrt los. Kurz vor dem Einstieg in das Boot ist noch eine Nationalparkgebühr von 30 Ringgit zu entrichten. Die Speedboote bringen dich direkt zu dem Strand deiner Unterkunft.

Falls du kein Speedboot nehmen und etwas Geld sparen möchtest, kannst du auch das Slow Boat nehmen, das entsprechend deutlich günstiger ist, jedoch auch nur bis zum frühen Nachmittag fährt.

Perhentian Besar (Big Island)

Nach etwa 40 Minuten mit dem Speedboot kamen meine Freundin und ich an unserem Hotel Suhaila Palace am Tuna Bay an. In der Unterkunft wurden wir sehr freundlich empfangen und bekamen auch direkt den Zimmerschlüssel. Bezahlt werden konnte der Raum auch später. Kurz nach Ablegen des Gepäcks sollte die Insel auch direkt erkundet werden.

Aussicht von Perhentian Besar auf das Hauptdorf von Perhentian Kecil
Aussicht von Perhentian Besar auf das Hauptdorf von Perhentian Kecil

Von Tuna Bay bis Teluk Keke

Die Südwestküste von Perhentian Besar hat 3 Strände: die Tuna Bay, einen weiteren Strandabschnitt der Tuna Bay am Abdul’s Chalet Resort (oft auch Abdul’s Beach genannt) und weiter südlich Teluk Keke. Alle Strände kannst du hier bei einem Strandspaziergang zu Fuß erkunden.

Das erste Strandhighlight war der Strandabschnitt am Abdul’s Chalet: ein absoluter Traumstrand, wo du auch wunderbar schnorcheln kannst. Besonders am anliegenden Pier, von dem du einen noch schöneren Ausblick auf den Strand hast. Aber auch an fast allen anderen Stränden der Südwestküste kannst du direkt vom Wasser aus schnorcheln gehen. Das Restaurant direkt am Strand, das zum Abdul’s gehört, hat mir auch ganz gut gefallen.

Abdul Beach (Abdul's Chalet) auf Perhentian Besar
Abdul’s Beach

Abdul Beach (Abdul's Chalet) auf Perhentian Besar

Entlang dieser Strände findest du übrigens auch einige weitere Essensmöglichkeiten, Unterkünfte, kleine Shops und natürlich Wassertaxi-Haltestellen.

Das Wassertaxi ist das einzige Transportmittel auf den Perhentian Islands. Da es keine Straßen auf den Inseln gibt, sondern nur Dschungelpfade, ist es der einzige Weg, um schnell von einem Strand zum anderen oder von einer Insel zur anderen zu kommen. Die Preise sind immer an den Haltestellen ausgeschildert und gelten für eine Fahrt pro Person.

Ein typisches kleines Wassertaxi auf den Perhentian Inseln
Ein typisches Wassertaxi am Turtle Beach

Weiter südlich Richtung Teluk Keke wird es dann eine ganze Ecke ruhiger und unbewohnter. Hier haben wir sogar einen Waran am Strand gesehen, was auf den Perhentians jedoch nichts Ungewöhnliches ist. Du kannst ihnen häufiger begegnen.

Teluk Keke auf Perhentian Besar
Teluk Keke

Perhentian Island Resort

Eine der schönsten Buchten der Insel gehört zum anliegenden Perhentian Island Resort, dementsprechend wird der Strand auch häufig Perhentian Island Resort Beach genannt. Eigentlich heißt die Bucht Teluk Pauh.

Du kannst den Strand und das Hotel von überall aus per Wassertaxi erreichen. Etwas abenteuerlicher und spannender ist es einen der Dschungelpfade zu nehmen. Vom Cozy Chalet (nördliche Tuna Bay) führt ein Weg durch den Dschungel, der größtenteils gut begehbar ist (Vorsicht vor den Mücken).

Dschungelpfad auf Perhentian Besar
Dschungelweg

Nach 20 Minuten hast du es dann auch geschafft. Der restliche Weg führt anschließend zum Coral View Island Resort, das an einer felsigen Halbinsel liegt. An diesem Strand, mit zugegeben etwas vielen Steinen und toten Korallen, sind oft Schnorchler zu finden. Ich selbst habe es hier nicht ausprobiert.

Strand beim Coral View Island Resort auf Perhentian Besar
Strand beim Coral View Island Resort

Von dort aus sind es nur noch wenige Minuten zum Perhentian Island Resort. Die große Bucht bietet türkises, klares Wasser und eignet sich wunderbar zum Schwimmen, Baden und Schnorcheln. Hier findest du bunte Korallen, Nemos und am Turtle Point auch Wasserschildkröten, die ab und zu mal an die Oberfläche schwimmen.

Perhentian Island Resort, Perhentian Besar
Perhentian Island Resort

Kleiner Strand beim Perhentian Island Resort auf Perhentian Besar

Marcel beim Perhentian Island Resort auf Perhentian Besar

Wasserschildkröte vor Perhentian Besar

Nemos (Clownfische) vor Perhentian Besar

Im Resort kannst du dir Schnorchel-Equipment oder ein Kajak ausleihen und die Bucht erkunden. Es hat uns hier so gut gefallen, dass wir sogar 2 Mal hergekommen sind und den Dschungel-Trek von der Tuna Bay auf uns genommen haben. Das Restaurant direkt am Strand bietet u.a. leckere Burger für nur 12 Ringgit und einen super Service. Für mich definitiv einer der schönsten Orte der Insel.

Malaysia-Flagge beim Perhentian Island Resort, Perhentian Besar

Strand des Perhentian Island Resorts auf Perhentian Besar

Wassertaxi-Station beim Perhentian Island Resort, Perhentian Besar
Wassertaxi-Station beim Perhentian Island Resort

Solltest du also genug Reisebudget haben, ist ein Aufenthalt im Perhentian Island Resort bestimmt sehr schön und lohnenswert.

Turtle Beach

Die nächste Bucht Richtung Nordosten ist ein echtes Paradies mit Malediven-Feeling! Für mich persönlich der schönste Strand der Insel mit einem so klaren und türkisen Wasser, wie ich es bisher selten woanders in Südostasien gesehen habe. Auch der puderfeine weiße Sand ist traumhaft schön. Ich würde sogar so weit gehen, dass ich ihn als einen der für mich (bisher) schönsten Strände Südostasiens bezeichnen würde. Ein Pflichtbesuch!

Der Turtle Beach auf Perhentian Besar

Der Turtle Beach auf Perhentian Besar

Der Name des Turtle Beaches kommt daher, dass Wasserschildkröten diesen nachts als Ruheplatz und Brutstätte nutzen. Somit darf er ab Spätnachmittag nicht mehr von Touristen besucht werden.

Zu Fuß kannst du den Turtle Beach nicht erreichen, sondern musst auf jeden Fall ein Wassertaxi nehmen. Mit dem Taxifahrer kannst du dann eine Zeit vereinbaren, zu der er dich wieder abholen soll.

Der Turtle Beach auf Perhentian Besar

Winziger Strandabschnitt des Turtle Beaches auf Perhentian Besar

Übrigens: an diesem Strand war von Müll weit und breit keine Spur. Er hat wirklich noch ein echtes Paradiesfeeling und zu viele Touristen waren auch nicht hier. Selbst die anderen Strände auf Perhentian Besar waren bei unserem Besuch alle ziemlich sauber.

Perhentian Kecil (Small Island)

Für einen Tag ging es dann noch der Vollständigkeit halber rüber nach Perhentian Kecil. Über Perhentian Kecil, besonders über seinen Hauptstrand, den Long Beach, liest man im Internet nur wenig Positives. Dementsprechend habe ich meine Erwartungen nach dem Perhentian Besar Aufenthalt deutlich heruntergeschraubt.

Per Taxiboot ging es also für 20 Ringgit rüber zur „Small Island“, genauer gesagt zu unserer Unterkunft direkt am Coral Bay, dem Ombak Resort.

Coral Bay (Senja Bay)

Die Coral Bay ist die zweitgrößte Bucht der Insel, an der sich einige Hotels/Resorts, Restaurants, Tauchschulen und kleine Shops angesiedelt haben. Sie ist zwar zugegeben ziemlich zugebaut, aber punktet mit einem schönen Palmenstrand und türkisem Wasser.

Coral Bay (Senja Bay) auf Perhentian Kecil
Coral Bay (Senja Bay)

Coral Bay (Senja Bay) auf Perhentian Kecil

Es hat mir hier doch sehr gut gefallen, obwohl meine Erwartungen bereits sehr niedrig waren. Meiner Meinung nach ist die Coral Bay eine gute Wahl, wenn du dich für Perhentian Kecil entscheidest. Bis zum Hauptstrand, dem Long Beach, ist es von hier aus nur ein etwa 10-minütiger Fußweg, der einmal quer über die Insel führt.

Kleine Straße vom Coral Bay zum Long Beach quer über Perhentian Kecil
Kleine Straße von der Coral Bay zum Long Beach quer über die kleine Insel

Long Beach

Ohne groß herumzureden: der Long Beach war eine volle Enttäuschung! Zugebaut, voll von bunten Plastikstühlen, Liegen und Schirmen. Hier und auch schon auf dem Weg dorthin ist mir der erste Müll aufgefallen, der schon von vielen anderen Bloggern kritisiert wurde. Der Höhepunkt und das endgültige K.O. für den Strand war dann die Riesen-Baustelle am nördlichen Ende.

Wenn du auf Ausgehen, Partys und Feuershows am Abend stehst und dich der Rest nicht stört, kannst du hier vielleicht eine gute Zeit haben. Mein Ding war es absolut nicht und meiner Meinung nach gar kein Vergleich zum Rest der Insel, geschweige denn zu Perhentian Besar.

Ok, du kannst hier ganz gut essen und hast eine relativ große Auswahl. Bei dem Touristenaufgebot natürlich kein Wunder. Bei gutem Wetter (an dem Tag, wo ich dort war, war es auch noch etwas regnerisch) ist das Wasser vielleicht auch schön anzusehen (falls es nicht gerade voll von Booten ist) und beim Pier lässt es sich bestimmt gut schnorcheln. Mehr aber auch nicht.

Der Long Beach auf Perhentian Kecil

Riesenbaustelle am Long Beach auf Perhentian Kecil
Riesenbaustelle am Long Beach
Taxipreise auf Perhentian Kecil
Taxipreise auf Kecil

Beste Strände auf den Perhentian Islands

Meine Lieblingsstrände auf Perhentian Besar waren auf jeden Fall Turtle Beach, Perhentian Island Resort Beach (Teluk Pauh) und der Strandabschnitt beim Abdul’s Chalet. Jeder Strand ist ein echtes Paradies und von Müll etc. war bei meinem Besuch zumindest keine Spur.

Auf Perhentian Kecil habe ich aus Zeitgründen nur den Long Beach und Coral Bay besucht. Da der Long Beach eine absolute Enttäuschung für mich war, würde ich die Coral Bay eindeutig bevorzugen. Bei der Anreise nach Perhentian Besar fielen mir im Südosten von Kecil jedoch einige winzige Traumstrände auf, die mit Sicherheit einen Besuch oder sogar Aufenthalt wert sind, zumindest wenn du es total ruhig und abgelegen magst. Da wären zum einen der Mira Beach oder Petani Beach.

Unterkünfte

Unterkünfte auf den Perhentians Islands sind vergleichsweise sehr teuer. Sie sind meistens sehr einfach und haben oft nur Ventilatoren. Die Preisklasse also absolut nicht wert. Willst du eine Klimaanlage und einen höheren Standard, musst du ordentlich draufzahlen!

Außerdem ist es wichtig, dass du deine Unterkunft online rechtzeitig buchst, vor allem in der Hauptsaison. Einfach mal hinfahren und vor Ort ein Hotel suchen rate ich dir nicht – der Schuss kann nach hinten losgehen und du musst im schlimmsten Fall an einen anderen Strand oder vielleicht auf die andere Insel ausweichen.

Die größte Auswahl an Hotels findest du auf der kleinen Insel am Long Beach und an der Coral Bay. Auf der großen Insel an der Südwestküste entlang des Tuna Bays. Einige weitere befinden sich an der Flora Bay.

Fazit – lohnt sich eine Reise?

Also, ich mache es kurz: Perhentian Besar hat mich strandmäßig absolut vom Hocker gehauen und ich würde dort jederzeit wieder hinreisen! Von Müll war größtenteils keine Spur und ich würde jedem empfehlen, dort hinzufahren. Vorausgesetzt du magst es etwas ruhiger und brauchst abends keine Action. Für meine Freundin und mich als Pärchen war es absolut perfekt.

Perhentian Kecil kannst du meiner Meinung nach komplett auslassen und solltest lieber, auch wenn es preismäßig alles etwas teurer ist, nach Besar.

Was du sonst noch wissen solltest

  • ATMs gibt es auf den Perhentian Islands derzeit keine – nehme also genug Bargeld mit. Einige Hotels und Resorts akzeptieren jedoch Kreditkarten.
  • Essen ist vergleichsweise sehr teuer auf den Inseln, egal ob malaysisches Essen oder Western Food.
  • Das WLAN ist oft sehr schwach und unzuverlässig, der Empfang mit einer malaysischen SIM-Karte ist zwar meistens vorhanden, aber 3G, geschweige denn 4G, gibt es eher selten.
  • Alkohol wird nicht überall angeboten, jedenfalls nicht, wenn die Besitzer Muslime sind. Dort, wo du Alkohol kaufen kannst, sind die Preise entsprechend etwas höher.
  • Hin und wieder ist mit Stromausfällen zu rechnen. Viele Resorts haben jedoch eigene Generatoren.
  • Die beste Reisezeit für die Perhentians ist etwa von März bis Oktober. Als High bzw. Peak Season gelten die Monate von Juni bis Juli, wo Unterkünfte meistens ausgebucht sind. Buche also lieber weit im Voraus. In der Low bzw. Off Season sind einige Resorts sogar geschlossen und die Boote fahren unregelmäßig.
  • Ich war dort Ende Juni, jedoch war zu dieser Zeit noch Ramadan. Deswegen war es nicht ganz so voll. Übrigens kannst du die Inseln ohne Probleme während des Ramadan-Monats bereisen. Als Tourist ist es kein Problem und du musst lediglich ein paar Abstriche beim Abendessen machen. Denn kurz vor dem sogenannten „Close Fasting“ essen die Mitarbeiter der Restaurants und du wirst etwa 1 Stunde nicht bedient. Tagsüber sind einige kleine Food Shops geschlossen. Verhungern wirst du aber auf jeden Fall nicht! 😉

Warst du schon auf den Perhentian Islands? Wie hat es dir gefallen und was waren deine Eindrücke? Erzähle uns von deiner Reise zu den Perhentians.

Über Marcel

Moin, ich bin Marcel! Blogger, Autor, Web- & Grafikdesigner und digitaler Nomade. Ich reise am liebsten durch Südostasien und entdecke dort traumhafte Strände und leckeres Essen. Meine Homebase ist Koh Phangan, Thailand. Folge mir bei Facebook, Twitter oder Instagram.

Kategorien: Länder & Orte Malaysia Perhentian Islands Südostasien

7 Kommentare zu "Perhentian Islands – immer noch Malaysias Trauminseln?"

  1. Danke für deinen Bericht! Wir überlegen die Perhentian Islands im November zu bereisen, hast du zufällig Erfahrungen, ob diese Reisezeit ratsam ist?

    Viele Grüße,
    Julia

    1. Hi Julia,

      im November war ich leider noch nie dort, aber es ist auf jeden Fall schon die Low Season. Außerhalb der Saison, also in der Regenzeit, haben viele Resorts geschlossen, dafür gehen die Preise bei den noch offenen Resorts oft runter.

      Ich persönlich finde, man kann immer in der Regenzeit irgendwo hinreisen, wenn man etwas mehr Zeit mitbringt. Wenn euch ein paar Regenschauer am Tag nicht besonders stören, sollte es kein Problem sein. Jedoch weiß ich nicht genau, wie es zu dieser Zeit mit dem Speedboot-Transfer ist. Fragt am besten mal bei den Anbietern oder in der Unterkunft nach (falls ihr vorab eine buchen wollt).

      Liebe Grüße
      Marcel

  2. Hi Marcel,
    vielen Dank für den super Beitrag. Wir sind gerade auf Perhentian Besar und zufällig im gleichen Hotel wie du gelandet. Echt eine kleine Trauminsel! Morgen probieren wir mal die Turtle Bay aus und gehen schnorcheln.

    Liebe Grüße,
    weltenbummler.guide

    1. Turtle Beach war einfach traumhaft schön, Schnorcheln fand ich aber besser am Perhentian Island Resort. Aber beides super! Grüß mir die Turtles und Nemos 😉

      LG und viel Spaß
      Marcel

  3. Seit 1.1.2017 beträgt die Nationalparkgebühr 30 RM (für Einheimische weiter 5 RM). Kleiner Tip für alle Reisenden: versucht auf jeden Fall die einheimischen Ferien zu vermeiden. Ansonsten habt ihr das Problem, dass unzählige nichtschwimmen-könnende Malaien mit Schwimmwesten zuhauf über die Schnorchelspots einfallen und dort dann regelrechte Bootsaufläufe stattfinden. Das schlimme dabei ist, dass die ganzen Nichtschwimmer auch ganz gern auf den Korallen rumtrampeln – soviel zum Thema Nationalpark. Trotzdessen, ein Besuch von Besar lohnt sich definitiv – verglichen zu den ach so tollen Gilis ist dies hier noch ein echtes Paradies.
    Die Essenspreise fand ich übrigens auch recht ok, sofern man sich an die Imbisse der Einheimischen hält und nicht im eigenen Hotel/Resort isst.

    1. Hi Thomas,

      danke fürs Update. Von 5 auf 30 Ringgit ist schon echt krass!

      Das mit den Ferienzeiten gilt so gut wie für alle malaysischen Inseln. Ich war zur Ramadan-Zeit dort, d.h. es gab keinerlei geöffnete einheimische Imbisse/Warungs (auch nicht abends oder nachts, weil die meisten Locals wohl zu dieser Zeit auf dem Festland sind). Pech gehabt! 😉 Dafür war P. Besar trotz High Season recht leer.

      Viele Grüße
      Marcel

  4. Hach, Perhentian Island war ich vor circa 20 Jahren (bin ich wirklich schon so alt ;-)…). Es war im Rahmen einer meiner ersten Fernreisen und wir fanden es dort mega toll! Sicherlich war es damals wesentlich einsamer und ruhiger, aber deine Fotos zeigen nach wie vor tolle Strände und wecken meine Sehnsucht. Zu gerne würde ich mit eigenen Augen einen Vergleich ziehen von damals und heute…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Für eine optimale Nutzererfahrung verwenden wir Cookies auf unserem Blog. Wenn du weiterliest, stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Einverstanden!