Koh Samui, bekannt für seine breiten Sandstrände und ausgiebigen Partys, hat definitiv mehr zu bieten als nur das! Um uns ein Bild davon zu machen, buchten wir über die Rezeption unseres Resorts für umgerechnet knapp 40 Euro eine Offroad-Jeep-Tour.

Grandmother and Grandfather Rock

Am nächsten Morgen sollten wir um 9 Uhr vom Hotel aus starten. Wir standen also um kurz vor 9 am Ausgang unseres Hotels. Da das Leben hier aber ein wenig anders tickt, kam der Jeep erst so viertel bis zwanzig nach. Ist ja auch nicht schlimm, ich bin ja zu Hause auch nicht wirklich pünktlich! Aufsteigen und los geht’s! Wir hatten Glück und den Jeep heute nur für uns alleine. Nach einer 30-minütigen, windigen Fahrt durch das morgendliche Samui kamen wir an einem Jeep-Sammelplatz beim Grandmother und Grandfather Rock (auf thailändisch „Hin Yai“ & „Hin Ta“) an. Am Ende des Lamai Beach steht diese, sagen wir mal, merkwürdige Felsformation, die an die Geschlechtsteile der Frau und des Mannes erinnert.

Jeep
„Unser“ Jeep
Fahrt durch Lamai
Fahrt durch Lamai
Grandfather Rock
Grandfather Rock
Taxi mal anders
Taxi mal anders

Nach ca. 20 Minuten Aufenthalt ging es Richtung Namuang Safari Park mit einem Zwischenstopp am ältesten Baum der Insel, welcher ca. 500 Jahre alt ist. Schon ein riesiges Teil, aber irgendwie weniger interessant.

Namuang Safari Park

Am Safari Park angekommen ging es als erstes zum Elephant-Trekking. Von vielen sehr verpönt, doch am besten überzeugt man sich ja immer selbst davon. Also ging es zur Aufstiegsstation und nach einer kurzen Wartezeit waren wir auch an der Reihe. Man steigt auf den Sessel, der auf dem Rücken des Elefanten befestigt ist, auf und schon geht der Ritt los. Ein netter Guide des Safari Parks ist natürlich auch dabei und lenkt den Elefanten mit seinen Beinen, in dem er ihn für die jeweilige Richtung am Ohr anstupst. Der Ritt ist im Endeffekt nur eine kleine Runde, aber doch schon ein Erlebnis. Nach einem kurzen Fotostopp war das Elefantenreiten auch schon vorbei und der Elefant bekommt erst mal eine Belohnung in Form von Bananen – und der Guide in Form von Trinkgeld.

Hinweis/Update: Wir waren damals auf unser allerersten Thailand-Reise (2012) und noch total unwissend über das Elefantenreiten – so wie viele Touristen heutzutage noch. Heute würden wir der Gesundheit der Elefanten zuliebe jedem absolut davon abraten!

Elefant-Trekking
Elefant-Trekking
Krokodil-Show
Krokodil-Show

Kurze Zeit später gab es dann noch eine Elefanten-Show mit Hula-Hoop-Reifen, Fußballspielen, Elefanten-Massage usw., eine nicht ganz so interessante Affen-Show, in der mal demonstriert wurde, wie die Affen die Kokosnüsse von den Bäumen holen und eine Krokodil-Show. Die letztere wiederum war sehr interessant und die jungen Männer, die ihre Köpfe und Hände ins Krokodilmaul legten, sind schon paar mutige Kerle. Ich hätte das vermutlich eher nicht getan! Ich wollte meinen Arm jedenfalls noch länger behalten!

Der Vormittag verging wie im Flug und so gab es gegen 13 Uhr schon ein nettes Mittagsbuffet mit traditionellem Thai-Food. Reis, Hühnchen, Gemüse (der Klassiker!) und leckere Früchte zum Nachtisch. Eine gute Stärkung, bevor es hoch zu den Wasserfällen gehen sollte…

Fortsetzung: Jeep-Safari durch Koh Samui (Teil 2)