Türkisblaues Wasser an der Geographe Bay, lange Strände am Indischen Ozean und dazwischen Wälder, Höhlen und Weinberge. Im Südwesten von Western Australia, sozusagen südlich von Perth, liegt eine wirklich spannende Region. Eine Gegend, die sich anfühlt, als wäre sie wie für eine Rundreise geschaffen. Viele denken bei dem Namen sofort an Wein, aber bei einem Roadtrip in der Margaret River Region entlang der rauen Küste, kannst du viel mehr sehen.

Roadtrip-Highlights zwischen Busselton und Augusta

Aussicht am Cape Leeuwin mit der Drohne, Western Australia

Als Startpunkt empfehlen wir die Stadt Busselton, bevor du dich Schritt für Schritt weiter Richtung Süden treiben lässt. Auf dem Weg gibt es einiges zu entdecken: Von Badebuchten bis Aussichtspunkten, Weingütern, Cafés, Surfspots, Küstenpfaden und Tropfsteinhöhlen, wird eine Menge geboten. Und ganz unten in Augusta steht mit dem Cape Leeuwin Lighthouse ein starker Abschluss, inklusive der Chance auf Wal-Sichtungen in der Saison.


1. Busselton und Umgebung

Busselton ist für viele der perfekte Start in die Region rund um die Geographe Bay. Wir haben es genauso gemacht. Die kleine Stadt wirkt angenehm entspannt und eignet sich super als Basis, wenn du die Strände und Nationalparks in der Umgebung erkunden willst. An der Uferpromenade kannst du direkt am Wasser spazieren oder Rasenflächen und Picknick-Spots nutzen. Ansonsten gibt es im Ort direkt jedoch nicht viel zu sehen.

Wenn du zur richtigen Jahreszeit kommst, dann kann Busselton auch ein erster Badestopp sein und du kannst z.B. eine Runde SUP fahren. Wenn du Lust auf etwas Abwechslung hast, kannst du von hier schnell zu Traumstränden, wie dem Meelup Beach oder wilden Felsformationen wie dem Castle Rock und kannst Busselton als deine Basis behalten. Ein guter Anfang für einen Margaret River Region Roadtrip.

Übernachtung in Busselton – unser Hoteltipp

Ein Hotel, das sich perfekt als entspannte Basis in Busselton eignet, ist The Sebel Busselton. Die ruhige Lage an der Geographe Bay überzeugt und zu den wichtigsten Spots der Umgebung ist es nicht weit. Auch der Ortskern von Busselton zur Selbstverpflegung ist schnell erreichbar.

Statt klassischer Hotelzimmer gibt es hier Studios und Apartments, die meist auch mit einer eigenen Küche ausgestattet sind. Dazu kommen auf der Anlage zwei Swimmingpools sowie ein Spa- und Wellnessbereich für entspannte Abende. Praktisch ist auch, dass du in den Unterkünften je nach Kategorie mehr Platz hast und dich gut selbst versorgen kannst.

Aussicht, Zimmer und Swimmingpool im The Sebel Busselton (Fotos: The Sebel Busselton)
Aussicht, Zimmer und Swimmingpool im The Sebel Busselton (Fotos © mit freundlicher Genehmigung vom The Sebel Busselton)

Wenn du weitere Hotels in Busselton oder der Umgebung suchst, dann findest du eine gute Auswahl in dieser Übersicht.

1.1. Busselton Jetty

Der Busselton Jetty ist das Wahrzeichen der Küstenstadt und ragt etwa 2 Kilometer aufs Meer hinaus. Es gilt als eines der längsten Holzpiers der Welt. Du kannst entweder zu Fuß (für 5 AUD) auf dem Jetty spazieren gehen oder mit dem kleinen Zug hin- und zurückfahren (für 18 AUD).

Ganz am Ende des Jetty wartet jedoch noch ein kleines Highlight, ein Unterwasser-Observatorium. Durch große Fenster schaust du direkt in die Unterwasserwelt und kannst Fische und Korallen rund um die Jetty-Pfeiler beobachten, was übrigens auch ein cooler Tauchspot ist. Besonders, wenn sich das Wetter nicht so zum Schwimmen eignet, ein schönes To-Do. Der Eintritt beträgt 42 AUD. Alle Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen findest du hier.

Der beliebte Busselton Jetty, Western Australia

1.2. Castle Rock

An der Küste bei Dunsborough liegt der Castle Rock. Der namensgebende Felsen ragt in warmen Orange-Tönen aus dem Wasser. Du kannst ihn vom Parkplatz in wenigen Minuten bei einem Spaziergang erreichen. Bei schlechtem Wetter, wie bei unserem Besuch, hat die ganze Gegend etwas Mystisches. Vielleicht auch, weil wir alleine vor Ort waren. Weit und breit war niemand zu sehen oder zu hören. Etwas abseits der Zivilisation.

Der beeindruckende Castle Rock in der Nähe von Busselton

In der Hochsaison sollen hier mehr Besucher anzutreffen sein, aber sie verteilen sich gut in den kleinen Buchten entlang des Wassers. Wenn du Lust hast, etwas mehr an der Küste entlang zu wandern, kannst du den Meelup Reserve Trail nutzen. Er verbindet mehrere Küstenabschnitte, Strände und Aussichtspunkte miteinander.

1.3. Meelup Beach und Eagle Bay Beach

Der Meelup Beach ist einer dieser Strände, bei denen du dich fragst, ob das Wasser wirklich so türkis sein kann. Der Strand liegt in einer geschützten Bucht, weshalb es dort keine großen Wellen gibt. Das Meer ist meist sehr glatt und flach abfallend, super zum Schwimmen. Vor Ort gibt es Tische und öffentliche BBQs, die du nutzen kannst. Ein toller Ort, um einen Tag am Strand zu verbringen.

Wenn du doch nicht nur an einem Strand bleiben möchtest, dann kannst du in ein paar Minuten weiter nördlich den Eagle Bay Beach aufsuchen. Hier erwartet dich ebenfalls weißer, weicher Sand, der im Kontrast mit dem türkisen Wasser ein wahres Postkartenmotiv sein kann. Bis auf ein paar Ferienhäuser entlang der Bucht, ist es hier überwiegend auch sehr ruhig ohne Trubel und vor allem mit viel Platz am Strand.

1.4. Cape Naturaliste

Einer der markantesten und beliebtesten Punkte der Umgebung liegt am nördlichen Ende der Halbinsel, das Cape Naturaliste. Weite Ausblicke über die raue Küste und das Meer der Geographe Bay inklusive. Einen Besuch wert, ist der kleine Leuchtturm auf einer Anhöhe. Wenn du mehr über die Geschichte der Gegend wissen möchtest, kannst du den Leuchtturm bei einer Führung sogar besuchen und hinaufsteigen.

Aussicht in Richtung Cape Naturaliste
Aussicht in Richtung Cape Naturaliste

Rund um den Leuchtturm kannst du die Küste auf mehreren Trails erkunden und kommst dabei immer wieder an Aussichtspunkten vorbei. Während der Wal-Saison kannst du hier auch öfters mal Wale im Meer sichten, auch wenn sie weit weg von der Küste sind. Solltest du ein Fernglas haben, dann bring es unbedingt mit.

1.5. Sugarloaf Rock

Eine kurze Fahrt südlich vom Cape Naturaliste liegt der Sugarloaf Rock, ein weiterer spektakulärer Felsen vor der Küste, an dem sich die Wellen brechen. Vom Parkplatz führt ein kurzer Weg zu mehreren Aussichtsplattformen, von denen du freie Sicht auf die Felsformation und die Brandung hast.

Der Sugarloaf Rock, eine der natürlichen Highlights von Western Australia

Wir waren tagsüber vor Ort, es war windig, kalt, aber trotzdem beeindruckend. Die meisten Besucher kommen wohl vor allem zum Sonnenuntergang hierher. Wenn die Sonne hinter dem Felsen im Meer versinkt und der Himmel in Orange- und Pinktönen leuchtet, steht der Spot bei Fotografen nämlich hoch im Kurs. Ein netter, aber auch kurzweiliger Stopp.

1.6. Canal Rocks

Die Canal Rocks wirken ein bisschen wie eine Landschaft von einem anderen Planeten. Über Tausende von Jahren hat der Indische Ozean hier ein Netzwerk aus Kanälen und Felsinseln in die Küste gefressen. Es gibt jedoch eine Holzbrücke, die die Felsinseln verbindet und sich auch super zum Fotografieren eignet. Du erreichst sie sehr schnell vom Parkplatz.

Die Canal Rock, eine schöne Formation in Western Australia

Bei unserem Besuch war das Wasser sehr aufgewühlt, da es bewölkt und windig war. Zwar sehr eindrucksvoll, aber vom Klettern auf den Felsen können wir nur abraten. Halte lieber etwas Abstand und genieße das Naturspektakel, einen Stopp ist es auf jeden Fall wert.

2. Margaret River und Umgebung

Gewissermaßen das Herz der Region, ist der Ort Margaret River selbst. Er wirkt entspannt, ein bisschen alternativ und sehr gemütlich. Entlang der Hauptstraße gibt es Cafés, kleine Boutiquen, Surfshops und Bäckereien, die sich aneinanderreihen. Perfekt für einen Kaffee am Morgen oder ein entspanntes Abendessen nach einem Tag auf dem Margaret River Region Roadtrip.

Die Kulisse ändert sich jedoch ganz schnell, wenn du nur wenige Minuten außerhalb des Ortes bist. Auf der einen Seite gibt es Weinberge, Wälder und den Margaret River. Auf der anderen aber auch wilde, schöne Strände, Steilküsten und den Ozean, so weit das Auge reicht. Eine wirklich tolle Mischung aus Genuss, Natur und Meer. Eine ideale Ausgangsbasis, um die Umgebung für einige Tage zu erkunden.

Übernachtung in Margaret River – unser Hoteltipp

Nicht weit entfernt vom Zentrum, aber trotzdem in einer ruhigen Ecke liegt das Margaret River Resort. Hier übernachtest du in klimatisierten Zimmern oder Apartments, die viele Annehmlichkeiten bieten. Zur Ausstattung gehören ein Fernseher sowie Kaffee- und Teezubehör. Einige Kategorien bieten zusätzlich Kochmöglichkeiten, was gerade bei längeren Aufenthalten und Selbstverpflegung praktisch ist.

Ein Highlight des Margaret River Resort ist der Außenpool, der jedoch nur saisonal geöffnet ist. Dazu kommen ein Tennisplatz und ein Pub direkt auf dem Gelände, in dem regionale Speisen und Weine serviert werden. Es gibt einen Parkplatz für Gäste, und da das Zentrum nicht weit entfernt liegt, kannst du dein Auto hier stehen lassen und zu Fuß in die Stadt gehen.

Eingang, Swimmingpool und Zimmer im Margaret River Resort (Fotos: Margaret River Resort)
Eingang, Swimmingpool und Zimmer im Margaret River Resort (Fotos © mit freundlicher Genehmigung vom Margaret River Resort)

Weitere Übernachtungsmöglichkeiten in Margaret River und der Umgebung in verschiedenen Preisklassen findest du unter dieser Übersicht.

2.1. Kevill Road Waterfall

Nicht weit entfernt, nur eine kurze Autofahrt vom Ort Margaret River, liegt der Kevill Road Waterfall. Es ist ein kleiner Wasserfall, der jedoch über mehrere Stufen fließt. Im Sommer, also der Trockenzeit, kann er wenig Wasser führen, aber wenn du zu anderen Jahreszeiten kommst, wirkt auch der kleine Wasserfall sehr beeindruckend.

Der Kevill Road Waterfall in Margaret River, Western Australia

Wenn du hier noch etwas Zeit verbringen möchtest, gibt es rund um den Wasserfall ein paar Pfade und Felsen, auf denen du entlangspazieren oder einfach nur sitzen und die Ruhe genießen kannst. Ein kurzer Stopp, wenn du in der Gegend unterwegs bist, aber nicht unbedingt ein Must-See, vor allem im Sommer kannst du den Wasserfall eher auslassen.

2.2. Surfers Point

Einer der bekanntesten Aussichtspunkte der Region ist der Surfers Point. Dem Namen entsprechend kannst du hier viele Surfbreaks im Wasser sehen und sehr oft natürlich auch Surfer. Leider bei unserem Besuch nicht, da es doch sehr windig war und nicht die besten Voraussetzungen gab.

Der Surfers Point in Margaret River

Oberhalb des Strandes gibt es Plätze, von denen du gut auf den Strand schauen kannst, aber auch einige Sitzplätze, die gerne für ein Picknick genutzt werden. Bei schönem Wetter kommen einige Leute aus der Region am späten Nachmittag her, um sich den Sonnenuntergang anzusehen. Baden solltest du hier jedoch eher nicht. Die Strömungen sind stark und der Bereich ist klar auf Surfer ausgelegt.

2.3. Gnarabup Lookout

Der nächste Stopp liegt ein kleines Stück weiter südlich, nur wenige Minuten entfernt. Der Gnarabup Lookout gibt fantastische Ausblicke auf die Küste mit der geschützten Bucht des Gnarabup Beach, dem kleinen Jetty und den umliegenden Kalksteinklippen frei. Je nach Wetter leuchtet das Wasser in verschiedenen Blau- und Türkistönen.

Aussicht auf den Gnarabup Beach vom Gnarabup Lookout, Western Australia
Aussicht auf den Gnarabup Beach vom Gnarabup Lookout

Während der Gnarabup Beach sozusagen im Norden des Lookout liegt, kannst du südlich auch noch einen kleinen Pfad entlangwandern zum Gnarabup Back Beach. Für Stärkung oder einen Kaffee kannst du direkt am Parkplatz des Gnarabup Lookout übrigens das White Elephant Café aufsuchen. Direkt am Wasser mit Aussicht, super zum Kombinieren von Frühstück, Kaffee und Meerblick.

2.4. Höhlen (z.B. Lake Cave oder Mammoth Cave)

Es gibt mehrere Tropfsteinhöhlen in der Gegend, die ebenfalls Besucher anziehen. Du kannst sie zum Beispiel im Rahmen geführter Touren besuchen, was dir einen spannenden Einblick gibt. Die Lake Cave ist besonders fotogen. Hier steigst du über viele Stufen in ein großes Einsturzloch hinab und landest in einer Höhle mit unterirdischem See und beeindruckenden Formationen.

 bei Margaret River im westlichen Australien
Die Lake Cave

Die Mammoth Cave ist etwas einfacher zugänglich, aber genauso interessant. Du läufst auf Holzstegen und über Treppen durch große Kammern. Ein Guide liefert dir dabei Infos zur Entstehung der Höhle und zu Funden aus der Region. Beide Höhlen liegen im Waldgebiet zwischen Küste und Inland und lassen sich gut mit einem Besuch im Boranup Forest und natürlich auch miteinander kombinieren.

2.5. Weingüter

Der Hauptgrund für viele, warum sie die Margaret River Region besuchen, sind die vielen Weingüter. Außerhalb des Ortes gibt es eine ganze Reihe an Weingütern, die Weinproben, schöne Restaurants und oft auch Gärten oder Kunstgalerien anbieten. Wenn so etwas deinen Geschmack trifft, dann bist du hier genau richtig. Mit Blick auf die Reben im Schatten Platz nehmen und Wein probieren, klingt nach einem schönen Tag.

Eines der vielen Weingüter in Margaret River

Da es eine große Auswahl gibt, kannst du dir für den Tag einfach ein oder zwei Weingüter aussuchen und dort in Ruhe probieren. Solltest du keinen ganzen Tag mit Weinproben verbringen wollen, lassen sich die Weingüter auch gut mit anderen Highlights der Region verbinden.

3. Augusta

Der ruhige Süden der Margaret River Region liegt rund um den Ort Augusta. Der kleine Ort liegt dort, wo der Blackwood River ins Meer mündet. Hier ist nicht allzu viel los, weshalb es ein wenig verschlafen wirkt. Das macht aber den Charme von Augusta aus. Vor allem die kurzen Wege zu rauen Küstenlandschaften, einem der bekanntesten Leuchttürme Australiens und gleichzeitig zu geschützten Buchten, in denen du entspannt baden kannst, sind super.

Augusta ist eine perfekte letzte Station für einen Margaret River Region Roadtrip. Hier fühlst du dich ein wenig wie am Ende der Welt, vor allem am Cape Leeuwin. Rundherum gibt es aber einiges zu sehen, was du im Folgenden erfährst.

Übernachtung in Augusta – unser Hoteltipp

Im Zentrum von Augusta, sehr einfach zu finden, liegt das Augusta Hotel. Du übernachtest sozusagen in klassischen Motel-Zimmern, die praktisch eingerichtet sind und alles für ein paar entspannte Tage an der Küste mitbringen. Zur Ausstattung gehören ein TV und ein Wasserkocher für Kaffee oder Tee. In manchen Zimmern gibt es zusätzlich einen Sitzbereich. Einige Kategorien bieten außerdem Blick auf den Fluss oder aufs Meer.

Vor Ort findest du ein Restaurant sowie eine Loungebar und kannst kostenloses WLAN nutzen. Für Gäste stehen ebenfalls Parkplätze zur Verfügung. Praktisch ist auch der Geldautomat in der Unterkunft. Durch die zentrale Lage erreichst du viele Punkte in Augusta schnell. Perfekt, wenn du tagsüber in der Region unterwegs bist und abends ohne Umwege wieder ankommst.

Aussicht, Zimmer und Bungalow im Augusta Hotel (Fotos: Augusta Hotel)
Aussicht, Zimmer und Bungalow im Augusta Hotel (Fotos © mit freundlicher Genehmigung vom Augusta Hotel)

Auch wenn die Auswahl in Augusta nicht ganz so groß ist, findest du hier eine Übersicht für Unterkünfte in Augusta und Umgebung.

3.1. Hamelin Bay

Ein Stück nördlich von August liegt die wunderschöne Hamelin Bay. Für uns einer der schönsten Strände der Region. Weißer Sandstrand, klares Wasser und oft ist die Bucht sehr ruhig. Je nach Jahreszeit kann es aber auch hier zu Wellen kommen. Wenn du Glück hast, was bei uns leider nicht der Fall war, kannst du hier bei perfektem Wetter und ruhiger See sogar Stachelrochen im Wasser entdecken. Das allein wäre schon ein guter Grund für einen Stopp. Aber Achtung, nicht anfassen! Einfach zuschauen und staunen.

Die Hamelin Bay in Western Australia
Die Hamelin Bay und mit Glück kannst du hier Stachelrochen sehen

Am Strand gibt es direkt einen Parkplatz mit einem kleinen Campingbereich. Du kannst hier dein Auto wenige Schritte vom Meer abstellen und einfach die Ruhe genießen. Überfüllt ist die Hamelin Bay eigentlich nie und wir waren sogar ganz alleine vor Ort.

3.2. Jewel Cave

Eine kurze Autofahrt von Augusta entfernt, kannst du die Jewel Cave besuchen. Sie gilt als eine der beeindruckendsten Höhlen im Südwesten Australiens. Geführte Touren bringen dich über Treppen und Stege durch riesige Kammern. Überall hängen und stehen Tropfsteinformationen, die teilweise mehrere Meter hoch sind. Eindrucksvoll ist gar kein Ausdruck. Die Höhle ist schon etwas Besonderes, meist weil das Licht, das hineinkommt, die Höhle dramatisch in Szene setzt. Bei einer Tour bekommst du viele Infos zur Geschichte und der Entstehung der Jewel Cave, wenn du daran interessiert bist. Ein Besuch kann speziell bei schlechtem Wetter gut sein, da du sonst nicht viel in der Umgebung tun kannst.

3.3. Granny’s Pool

Einer der schönsten Orte bei unserem Besuch in der Gegend um August war der Granny’s Pool. Eine kleine, geschützte Badebucht. Felsen und ein natürliches Riff umgeben diese Bucht und brechen die Wellen. Das Wasser ist hier meist ruhig und relativ flach. Ideal zum gemütlichen Baden, Schnorcheln oder sogar für Familien mit Kindern. Fast wie ein natürlicher Swimmingpool.

Granny's Pool in der Nähe von Augusta, Western Australia

Besonders an windigen Tagen oder in nicht so schönen Jahreszeiten, kannst du trotzdem im Granny’s Pool schwimmen gehen. Er ist eine gute Ausweichmöglichkeit. Ja, das Wasser mag dann zwar sehr kalt sein und die Küste ungemütlich, aber es gibt keine starke Brandung oder andere Gefahren. Meerblick und ruhiges Wasser, genau das findest du hier. Und wenn du nicht schwimmen möchtest, kannst du auch einfach einen Besuch am späten Nachmittag planen, wenn die Sonne tief steht und das Wasser golden schimmert.

3.4. Water Wheel – Cape Leeuwin

Einen kurzen Stopp auf dem Weg zum Cape Leeuwin Lighthouse kannst du noch am alten Water Wheel einlegen. Die Holzkonstruktion wirkt heute fast versteinert, aber vor langer Zeit wurde das Rad dazu genutzt, Wasser zum Leuchtturm zu befördern. Es gibt einen kleinen Parkplatz vor Ort, von dem du ganz leicht zum Water Wheel kommst. Du kannst weiter entlang der Küste über Felsen gehen und die Brandung rund um das Kap beobachten. Ein kurzweiliger, aber netter Zwischenstopp.

3.5. Cape Leeuwin Lighthouse

Unser letzter Punkt auf dem Margaret River Region Roadtrip ist das Cape Leeuwin mit dem Leuchtturm. Es ist der südwestlichste Punkt des australischen Festlands. Der Ort, an dem Indischer Ozean und Südlicher Ozean sich treffen. An einigen Tagen kannst du hier sogar beobachten, wie die Wellen aus verschiedenen Richtungen aufeinander zulaufen.

Die meisten Besucher kommen hier zum weißen Cape Leeuwin Lighthouse, welches du auf einer Anhöhe findest. Du kannst ihn entweder selbst besuchen oder im Rahmen einer Tour und dann natürlich noch viel mehr über den Ort erfahren. Du kannst den Leuchtturm sogar besteigen und die Aussicht dann über Augusta und die Weite des Meeres genießen.

Das Cape Leeuwin mit dem weißen Leuchtturm

Geöffnet ist täglich von 8.45 bis 17.00 Uhr. Nach 16.30 Uhr gibt es keinen Einlass mehr, aber du kannst die Umgebung trotzdem erkunden, es kommen nur keine neuen Gäste mehr. Am Eingang, wo du den Eintrittspreis von 22 AUD für Erwachsene zahlen musst, gibt es außerdem noch ein Besucherzentrum mit Infos zur Geschichte des Kaps und der Schifffahrt in der Region.

Fazit zum Margaret River Region Roadtrip

Wenn du von Perth in den Süden reist, dann lohnt sich unserer Meinung nach ein Roadtrip durch die Margaret River Region definitiv. Es gibt viel zu sehen, wobei wir in diesem Artikel und auf unserer Reise natürlich auch nicht alles gesehen haben. Wenn du dir viel Zeit nimmst, kannst du noch einiges mehr entdecken. Unsere Highlights waren die beeindruckenden Felsformationen in der Nähe von Busselton oder auch zum Beispiel der Granny’s Pool bei Augusta. Die Reise hat sich gelohnt und lässt sich auch super einbauen, wenn du danach weiter Richtung Albany oder Esperance möchtest.

Margaret River: Touren und Tickets

Bist du lieber mit einem Guide unterwegs, der sich bestens auskennt? Dann empfehlen wir dir eine geführte Tour mit einem/einer Einheimischen. So kannst du die Margaret River Region auf eine ganz andere Art kennenlernen. Bei GetYourGuide findest du viele spannende Touren für die Margaret River Region.

 

Hast du schon mal einen Margaret River Region Roadtrip gemacht? Gefällt dir die Region und kennst du weitere Highlights? Gib uns dein Feedback in den Kommentaren.

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Tobi

Hi, ich bin Tobi, Autor, leidenschaftlicher Reiseblogger und Gründer dieses Blogs. Seit 2013 bin ich viel in der Welt unterwegs, meist in Südostasien, aber teilweise auch in Europa. Die thailändische Insel Koh Phangan hat sich dabei zu meiner Homebase entwickelt, wenn ich nicht gerade auf Reisen bin. Erfahre mehr auf unserer Über uns Seite.