Inselhopping ist eine sehr beliebte Art des Reisens, besonders in Südostasien. Gerade große Inselreiche wie Indonesien oder die Philippinen, aber auch Thailand oder Malaysia bieten sich hierfür perfekt an. Inselhopping bedeutet im Endeffekt nichts anderes, als auf einer Reise von Insel zu Insel zu „hüpfen“ und somit mehr Ziele zu haben, anstatt nur eines, wie z.B. viele Pauschalurlauber.

Inselhopping – Traumreise durch südostasiatische Paradiese

Island Hopping, wie das Inselhüpfen auch auf Englisch genannt wird, bietet sich also am besten dort an, wo es viele Inseln in der Nähe gibt. Auf diese Weise kannst du auf einer Reise verschiedene Arten von Inseln ansteuern, ruhige und einsame Inseln oder belebte Inseln mit viel Nachtleben oder Aktivitäten. Inselhopping bietet für jeden genau das Richtige und du kannst es dir so zusammenstellen, dass es für dich eine absolute Traumreise ist.


Die Vorteile von Inselhopping

Inselhopping auf einer Reise hat einige Vorteile. Der größte Vorteil liegt für uns in einem kontrastreichen Reiseprogramm, denn meist bieten verschiedene Inseln auch verschiedene Möglichkeiten. Ruhe und Entspannung am Strand, Aktivitäten unter Wasser oder beim Wandern, kulturelle Sehenswürdigkeiten – die Optionen können sehr vielfältig sein.

Der Strand von Haad Khom auf Koh Phangan, Thailand
Der Haad Khom Beach auf Koh Phangan

Der zweite Grund und somit ein weiterer Vorteil wäre, dass du mehr von einem Land auf einer Inselhopping-Reise erkunden kannst, als wenn du nur an einem Ort verweilst. Eventuell reist du auch mit mehreren Leuten und die Geschmäcker sind unterschiedlich. Bei dem Besuch von diversen Inseln auf deiner Reise kommt dann wahrscheinlich jeder auf seine Kosten und findet die perfekte Trauminsel für sich selbst.

Um es nicht unerwähnt zu lassen, sehen wir auch einen kleinen Nachteil, der jedoch Geschmackssache ist. Solltest du wirklich Inselhopping machen, dann heißt dies, dass du öfters deine Sachen packen musst, da du wahrscheinlich ein paar Male während deiner Reise in andere Unterkünfte umziehst. Du musst also flexibel sein und viel planen.

Wie viel Zeit sollte ich für Inselhopping einplanen?

Die Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten, denn es kommt ganz darauf an, wie viele Inseln du sehen möchtest und vor allem auch wie groß diese sind. Grundsätzlich lässt sich Inselhopping, z.B. in Thailand, super während eines Urlaubs von 2-3 Wochen einplanen. Wenn du schnell unterwegs bist, geht es natürlich auch in einer Woche. Dies wird meist jedoch eher stressig, anstatt entspannt. Hast du länger als 3 Wochen Zeit, kannst du entweder mehr in dein Programm aufnehmen oder es langsamer angehen lassen, was unserer Meinung nach die beste Art zu reisen ist.

Der Koh Nang Yuan Viewpoint vor der Insel Koh Tao
Der Koh Nang Yuan Viewpoint vor der Insel Koh Tao

Nehmen wir mal ein Beispiel aus Thailand, genauer gesagt dem Golf von Thailand. Hier könntest du z.B. die drei Inseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao kombinieren und von dort sogar Tagesausflüge zu weiteren Inseln wie Koh Madsum, Koh Nang Yuan oder in den Ang Thong Nationalpark machen. Das lässt sich super in 2-3 Wochen einplanen, wo du auf jeder Insel ca. eine Woche verbringen könntest.

Anreise – was ist zu beachten

Je nachdem welche Inseln du für das Inselhopping wählst, kann sich auch die Anreise langwierig gestalten, denn viele der kleinen Inseln in Südostasien sind nicht mit dem Flugzeug zu erreichen. Solltest du wenig Zeit haben, lohnt es sich die Ziele für das Inselhopping so zu wählen, dass es zumindest einen Flughafen auf einer der Inseln bzw. in der Nähe auf dem Festland gibt.

Beispiele für die Anreise mit dem Flugzeug wären Koh Samui (eigener Flughafen), Trang auf dem thailändischen Festland für Koh Mook, Koh Kradan etc. oder auch Kuala Terengganu in Malaysia, wenn du z.B. nach Redang oder auf die Perhentian Islands möchtest. Wenn du dir Inseln ausgesucht hast, lässt sich dies gut bei Skyscanner oder Momondo prüfen, ob die Anreise mit dem Flugzeug möglich ist.

Koh Samui Flughafen
Der kleine Flughafen von Koh Samui

Ansonsten solltest du bei der Anreise im Vorweg schauen, wie die Bootsverbindungen aussehen. Bei vielen Inseln gibt es meist regelmäßige Bootstransfers, bei anderen wiederum nicht. Eine Möglichkeit diese Infos zu bekommen ist es, wenn du bei der Unterkunft nachfragst. Weiterhin kann auch die Seite 12go.asia helfen, die viele Verbindungen anbietet.

Beachte also bei deiner Anreise zum Inselhopping auf jeden Fall, ob es vor Ort einen Flughafen gibt und wie die Zeiten für die Bootstransfers sind, sonst kann es auch mal in einer Überraschung enden und du kommst zu spät für die Überfahrt mit dem Boot an. Bei einigen Inseln lässt sich dies schwer bewältigen und du solltest mit einer Nacht auf dem Festland rechnen, um am nächsten Morgen das Boot nehmen zu können.

Fortbewegung vor Ort

Beim Inselhopping ist die Fortbewegung vor Ort meist sehr eingeschränkt, jedoch kommt es auch hier darauf an für welche Insel du dich entschieden hast. Es gibt natürlich Unterschiede zwischen kleineren Inseln und großen Inseln wie Lombok oder Bali.

Wenn du dir als Ziel kleine Inseln aussuchst, dann könnte es sein, dass du nur zu Fuß unterwegs bist, weil es keine Fahrzeuge gibt wie beispielsweise auf Koh Phi Phi. Eine andere Möglichkeit wäre die Fortbewegung mit einem gemieteten Roller, was an vielen Orten in Südostasien möglich ist.

Auf einigen Inseln wiederum gibt es Orte, die gar keine oder nur eine sehr schlechte Straßenanbindung haben und somit bist du auf Taxiboote angewiesen. Die Alternative ist meist nur eine Wanderung durch den Dschungel etc. Dies ist z.B. auf den Perhentian Inseln in Malaysia der Fall.

Boote in der Coral Bay, Perhentian Kecil (Malaysia)
Boote und Taxiboote in der Coral Bay, Perhentian Kecil (Malaysia)

Auf großen Inseln gibt es aber viel mehr Auswahl an Fortbewegungsmitteln. Von Taxis, Sammeltaxis, Motorradtaxis, Minivans bis hin zu Bussen kann vor Ort alles geboten sein. Preise sind oft Verhandlungssache und unserer Meinung nach lohnt sich der eigene Motorroller am meisten zur Erkundung einer Insel.

Optimale Reisezeit zum Inselhopping

Die Frage nach der besten Reisezeit für dein Inselhopping ist ebenfalls nicht einfach zu beantworten. Die saisonalen Unterschiede können schon innerhalb des Landes sehr variieren und selbst in Ländern wie Thailand ist die beste Reisezeit im Südwesten eine andere als im Südosten.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die optimale Reisezeit in den meisten Regionen Südostasiens etwa während des europäischen Winters ist, also in den Monaten Dezember bis März/April. Dies ist jedoch die Hauptsaison für alle Touristen, was gleichzeitig heißt, dass die Preise oftmals um einiges höher liegen als in der Nebensaison.

Das Klima in Südostasien ist ganzjährig tropisch und wenn du dich auf Inseln bewegst, sollte das Thermometer nur im seltensten Fall unter 25 Grad fallen (außer in Bergregionen), selbst in der Regenzeit. Wenn du auf dein Budget achten musst, dann wäre dies die bessere Reisezeit. Hier sind Hotels, Flüge etc. meist günstiger und Regenzeit heißt auch nicht, dass es den ganzen Tag regnet. Mit heftigen Schauern musst du jedoch während dieser Zeit immer rechnen. Manche Inseln „schließen“ auch während der Regenzeit (besser gesagt die Resorts auf den Inseln). Solltest du hier reisen, informiere dich vorher.

Regenzeit auf Boracay in den Philippinen
Regenzeit auf Boracay in den Philippinen

Wir gliedern das einmal zur Übersicht nach Land auf, du kannst dich aber leider nicht hundertprozentig darauf verlassen. Gerade durch den aktuellen Klimawandel verschieben sich die Regenzeiten teilweise ein bisschen. Außerdem ist es in größeren Ländern abhängig von Ort und Region. Dies also nur als eine grobe Übersicht.

Thailand

Beste Reisezeit: ca. November bis April
Regenzeit: ca. Juni bis Oktober (an der Ostküste jedoch September bis Dezember)

Indonesien

Beste Reisezeit: ca. Mai bis September
Regenzeit: ca. Oktober bis April, die Ostküste von Sulawesi jedoch Mai bis August

Philippinen

Beste Reisezeit: ca. Dezember bis März
Regenzeit: ca. Juni bis November

Malaysia

Beste Reisezeit: ca. Januar bis August (malaysische Halbinsel), März bis September (Borneo)
Regenzeit: ca. September bis November/Dezember

Kambodscha

Beste Reisezeit: ca. November bis März
Regenzeit: ca. Mai bis September

Hinweis: Da es wirklich schwer vorherzusagen ist, kannst du dich, sobald du dich für ein Reiseziel entschieden hast, dazu nochmal auf Regenzeit.org einlesen. Dort gibt sehr gute aufgegliederte Infos für jedes einzelne Land.

Unterkünfte beim Inselhopping

Ein Punkt, der bei der Planung für Inselhopping nicht unterschätzt werden sollte, sind auch die Unterkünfte. Viele Reisende suchen sich gerne vor Ort spontan eine passende Unterkunft und dies funktioniert, zumindest außerhalb der Hochsaison, auch ohne Probleme. In den meisten Orten wirst du immer ein freies Zimmer oder Bungalow finden.

Solltest du jedoch in der Hochsaison reisen oder an buddhistischen, christlichen oder muslimischen Feiertagen (z.B. das Ende des Ramadans), kann es je nach Land schwierig werden ein günstiges Zimmer zu finden. Die Einheimischen verreisen an Feiertagen nämlich gerne selbst auf Inseln, was ein Mangel an Unterkünften zur Folge haben könnte.

Bungalows am Strand der Saracen Bay auf Koh Rong Samloem
Bungalows am Strand der Saracen Bay auf Koh Rong Samloem

Wir haben über die Jahre gelernt immer vorab online nachzuschauen, wobei wir dir Booking.com empfehlen können. Die erste Nacht buchen wir fast immer online, jedoch kannst du das Portal auch einfach nur nutzen, um eine Auswahl für dich zu treffen oder um nachzusehen, ob noch genügend Zimmer an deinem Wunschort zur Verfügung stehen. Auf diese Weise kommst du dann nicht auf der Insel an, ohne zu wissen wohin du willst oder lange eine Unterkunft zu suchen. Dies kann gerade nach längeren Anreisen einfach stressig sein.

Welche Kostenpunkte kommen beim Inselhopping zusammen?

Die Kosten auf einer Inselhopping-Reise können ganz unterschiedlich ausfallen, je nachdem wie dein gewünschtes Komfort-Level ist und ob du lieber bekanntere oder unentdeckte Inseln bereist. Der erste große Faktor ist aber in jedem Fall der Flug aus Europa, denn egal wohin du in Südostasien reist, diesen brauchst du immer. Je nach Saison kannst du hier mit 600 € aufwärts rechnen.

Weiterhin kommen dann Ausgaben für deine Unterkunft hinzu. Schläfst du lieber in schönen Hotels, in Hostels mit Schlafsälen oder doch einfachen Homestays? Dies kann schon erhebliche Preisunterschiede haben. Von 50 € die Nacht bei guten Hotels bis zu wenigen Euro pro Nacht für Hostels oder Homestays, gibt es hier eine fast unendliche Auswahl.

Weiterhin kommen tägliche Ausgaben für Essen, Fortbewegung vor Ort bzw. Weiterreise zur nächsten Insel oder auch Ausflüge hinzu. Auch hier kommt es auf deinen Komfort-Level an. Isst du gerne in lokalen Garküchen oder schicken Restaurants, nimmst du lieber ein Taxi oder den lokalen Bus und schaust du dir Sehenswürdigkeiten lieber auf eigene Faust oder mit einer geführten Tour an?

Das Sawe Homestay in Kuta auf Lombok, Indonesien
Ein typisches Homestay in Indonesien

Hier mal eine kurze und grobe Übersicht, was beispielsweise an Kosten auf dich zukommen kann.

  • Flug nach Thailand: ca. 600-700 € (Hin- und zurück)
  • Unterkunft für zwei Wochen: ca. 400-500 € (Mittelklasse-Unterkunft)
  • Ausflüge: ca. 30-50 € (je nach Angebot der Tour)
  • Essen pro Tag: ca. 20 € (Garküchen + einfache Restaurants)
  • Mieten eines Rollers für eigene Fortbewegung: ca. 5 € pro Tag.

Zusätzlich können noch weitere alltägliche Ausgaben für Wasser, Alkohol, Zigaretten, Shopping, Souvenirs usw. hinzukommen. Die Auflistung ist nach oben offen und wenn du mehr Komfort möchtest, dann kann es um einiges teurer werden. Aber wie du siehst, ist es grundsätzlich gar nicht so viel.

Doch bei all diesen Kosten für deine Inselhopping-Traumreise stellt sich die Frage, wie finanzierst du das ganze Unterfangen eigentlich? Während Work & Travel für Länder wie Australien oder Neuseeland eine gute Alternative darstellt, funktioniert dies in Südostasien kaum bis gar nicht. Solche Programme gibt es nämlich nicht und eine Arbeitserlaubnis zu bekommen, gestaltet sich sehr schwierig.

Für viele ist eine Reise wie diese ein einmaliges Erlebnis. Daher bleiben im Endeffekt nur zwei Möglichkeiten übrig, um deine Reise vom Inselhopping in paradiesischer Umgebung zu finanzieren. Die Nummer Eins ist natürlich das Sparen, wie du es wahrscheinlich für jeden Urlaub tust, nur in einem größeren Umfang und daher auch etwas langwieriger.

Wenn du jedoch gar nicht so lange auf deine Traumreise warten möchtest, dann gibt es noch eine weitere Alternative, die den meisten gar nicht in den Sinn kommt. Ein Privatkredit wäre nämlich auch eine Option. Er ist weder schwer zu beantragen und kann auch relativ zügig zurückbezahlt werden. Wenn du dir z.B. 5000 € leihst und den Kredit in 3 Jahren abbezahlt haben möchtest, sind dies nur etwa 140 € im Monat. Hört sich also gar nicht mehr so viel an und deiner Traumreise steht nicht mehr viel im Weg.

Die schönsten Trauminseln in Südostasien

Jetzt weißt du, was es alles beim Inselhopping zu beachten gibt und wie du das meiste aus deiner Reise herausholen kannst. Zum Abschluss wollen wir dir noch ein paar Ziele mitgeben, die wir entweder schon bereist haben oder die ganz weit oben auf unserer Liste stehen. Wir lieben paradiesische Inseln und sind jedes Mal aufs Neue beeindruckt. Lasse dich also hier etwas inspirieren!

Thailand

Thailand wird oft als Einsteigerland in Südostasien bezeichnet, was daran liegt, dass es wirklich einfach ist von einem Ort zum nächsten zu reisen und auch die Kommunikation recht gut überall funktioniert.

Das Land des Lächelns, wie Thailand oft bezeichnet wird, bietet viele Inseln. Gut besuchte Inseln für ein Inselhopping wären z.B. Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao. Hier sind viele Reisende unterwegs, die Pfade jedoch relativ ausgetreten. Etwas ruhiger geht es südwestlich in der Andamanensee zu. Dort liegen einige Inseln, die noch entspannter sind und weniger Touristen sehen. Dazu gehören Koh Mook, Koh Kradan und Koh Ngai.

Longtailboot am Strand von Koh Kradan
Aussicht von Koh Kradan auf die Inselwelt

Auch abseits vom Touristenstrom sind die Inseln im Osten an der Grenze zu Kambodscha zu empfehlen. Koh Chang, die drittgrößte Insel Thailands, zieht zwar immer mehr Besucher an, aber die Inseln des Archipels wie Koh Wai, Koh Mak oder Koh Kood sind sehr ruhig. Dort findest du jede Menge einsame Strände und deinen eigenen Platz im Paradies.

Indonesien

Indonesien ist der weltgrößte Inselstaat und somit selbstverständlich perfekt für Inselhopping. Während auf der beliebtesten Insel Indonesiens Bali schon größtenteils der Massentourismus herrscht, gibt es noch unzählige andere, die wenig besucht sind. Eine Perle befindet sich mit Lombok direkt neben Bali.

Die Schwesterinsel wird vergleichsweise sehr wenig besucht, bietet sich aber als Ausgangspunkt für ein Inselhopping an. Statt die bekannten Gilis im Nordwesten kannst du die geheimen Gilis im Osten oder einige der Gili Inseln im Süden besuchen. Dort findest du mit Sicherheit noch einsame Plätze und Traumstrände sowieso.

Gili Layar mit Aussicht auf Gili Asahan und Lombok
Gili Layar mit Aussicht auf Gili Asahan und Lombok

Je weiter östlich du in Indonesien reist, desto weniger Touristen wirst du vorfinden. Der Nordosten wäre eine abenteuerliche Route für das Inselhopping: von Sulawesi über Pulau Muna, Pulau Baton und den Wakatobi National Park bis hin zu den Molukken mit Inseln wie Pulau Ambon oder Pulau Seram, bist du hier komplett auf untouristischen Pfaden unterwegs. Verkehrt für jeden, der eine einfache Reiseroute sucht, aber perfekt für Abenteurer. Auch Sumatra und Java bieten sich gut an, sind jedoch riesige Inseln, auf denen du weite Wege zurücklegen musst. Hier gibt es viele Möglichkeiten, von A nach B zu kommen und die einfachste und schnellste ist sicherlich das Flugzeug.

Philippinen

Wie Indonesien, sind auch die Philippinen ein reiner Inselstaat, d.h. Inselhopping steht immer auf dem Programm. Die Insel Palawan im Westen eignet sich super als Start, denn besonders im Norden in El Nido oder Port Barton werden diverse Inselhopping-Touren angeboten (Cadlao Island, Miniloc Island und Mantiloc Island sind dabei nur einige Stopps).

Vor Ort kannst du, besonders in El Nido, zwar schon auf deutlich mehr Touristen treffen, aber der Schönheit tut dies kein Abbruch. Von Palawan kannst du außerdem weiter ins komplett unentdeckte Paradies Linapacan oder nach Coron Island. Jedes Ziel ist dort einfach fantastisch.

Aussicht auf Inoladoan Island (German Island) vor Port Barton, Palawan
Aussicht auf German Island (Inoladoan Island) vor Port Barton

Weitere Inseln, die eine Reise wert sind wären u.a. Siargao, Malapascua, Siquijor oder auch Boracay, das nach seiner Schließung in 2018 wieder ein Traumziel ist. Die Philippinen haben jede Menge Ziele für ein abenteuerliches Inselhopping, oft auch noch mit Robinson Crusoe Feeling. Denn außer auf Boracay, Cebu und in El Nido gibt es in den Philippinen noch keinen Massentourismus.

Malaysia

Viele Reisende haben Malaysia nicht wirklich als Ziel für Inselhopping auf dem Schirm, dabei bietet das Land auch unzählige Inseln vor der Küste, die richtig traumhaft sind. Von Kuala Terengganu im Osten der malaysischen Halbinsel kannst du Inseln wie Pulau Redang, Pulau Lang Tengah, Pulau Kapas oder die Perhentian Islands besuchen.

Weißer Sandstrand auf der Insel Redang in Malaysia
Weißer Sandstrand auf Redang

Weiter südlich im Osten der Halbinsel von Malaysia wären da noch Pulau Tioman mit dem Juara Beach als Traumstrand oder die wunderschöne Rawa Island sowie viele weitere kleine unbekannte Inseln, die du auf Tagestouren erkunden kannst.

Ebenfalls super zum Inselhopping bietet sich Borneo an. Hier liegen unzählige Paradiese vor der Küste, die du auf einer Reise besuchen kannst. Sabah auf Borneo bietet sich dabei als Ausgangspunkt an, um Inseln wie Pulau Mamutik, Pulau Tiga, Pulau Sipadan oder Pulau Mengalum zu erkunden. Auch die andere Seite Sabahs bietet vor dem Küstenort Semporna unzählige Inselparadiese.

Kambodscha

Auch wenn Kambodscha grundsätzlich nicht ganz so viele Inseln zu bieten hat, kannst du auch dort wunderschöne Trauminseln entdecken. Als Start bietet sich Sihanoukville an bzw. Otres Beach auf dem Festland. Von dort fahren täglich Boote nach Koh Rong, Koh Rong Samloem und Koh Ta Kiev.

Türkises Wasser am einsamen Long Beach auf Koh Rong (Kambodscha)
Der Long Beach auf Koh Rong

Während Koh Rong die meistbesuchte Insel dieser drei ist, bietet Koh Rong Samloem noch mehr Ruhe und Traumstrände wie auf Koh Rong. Koh Ta Kiev hingegen kann von den Stränden zwar nicht ganz mithalten, bietet aber absolute Entspannung, Ruhe und tolle Korallenriffe vor der Küste zum Schnorcheln.

Hast du schon mal Inselhopping gemacht? Wie sind deine Erfahrungen und welche Inseln kannst du empfehlen? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.